Thüringer Unternehmen sollten sich auf harten Brexit einstellen

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IHK Ostthüringen veranstaltet Workshops und berät individuell zum Thema

Die Angst der Thüringer Unternehmen vor einem ungeordneten Brexit im März 2019 steigt. Der Austritt Großbritanniens aus der EU bleibt eine Hängepartie „Die erneute Verschiebung der Abstimmung im britischen Parlament vergrößert die Unsicherheit in der Wirtschaft“, warnt IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne.

„Es ist nicht mehr viel Zeit für die notwendigen Anpassungsmaßnahmen und der Druck auf die Unternehmen wächst Tag für Tag. Die Betriebe sollten sich deshalb jetzt auf einen harten Brexit einstellen“, so Peter Höhne. Derzeit unterhalten ca. 290 Thüringer Betriebe Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien. Für die Thüringer Wirtschaft ist Großbritannien der viert wichtigste Exportmarkt hinter USA, Ungarn und Frankreich. Bei den Importen liegt GB an zweiter Stelle, hinter China.

Die IHK Ostthüringen rät Unternehmen, die in Geschäftsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich stehen, dringend, sich mit den Folgen des Brexit auseinanderzusetzen. Die Brexit-Checkliste der IHK hilft dabei, sich mit den drohenden Veränderungen zu beschäftigen und erste Vorkehrungen zu treffen. Zudem veranstaltet die IHK Workshops und informiert die Firmen individuell über notwendige Schritte.

Insbesondere sei es aus Sicht der IHK für die Unternehmen wichtig, die drohende Einführung von Zöllen und vor allem die notwendige Anmeldung von Waren bei den Zollämtern zu berücksichtigen.

Der DIHK rechne bei einem No-Deal-Brexit für deutsche Unternehmen insgesamt mit bis zu 10 Millionen zusätzlichen Zollanmeldungen pro Jahr und mehr als 200 Millionen Euro zusätzlichen Kosten nur durch diese Zollbürokratie. Die eigentlichen Zölle könnten noch dazu kommen:

Weitere Informationen in der IHK Ostthüringen bei Heike Bülo unter (Tel. 0365 8553-127, E-Mail buelo@gera.ihk.de) oder online unter www.gera.ihk.de//brexitcheck.

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