Stiftungsrat: Edgar Jannott Ehrenvorsitzender, Johannes Kahrs neues Mitglied

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Dienstag (red, 6. Juli). Auf der gestrigen Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha wurde der Gothaer Ehrenbürger Edgar Jannott auf Vorschlag der Stadt Gotha und mit Unterstützung des Freistaates Thüringen einstimmig zum ersten Ehrenvorsitzenden der Stiftung gewählt.

Foto: Stadt Gotha

Der 1934 in Gotha geborene deutsche Unternehmer und Versicherungsvorstand hat sich seit der deutschen Wiedervereinigung bleibende Verdienste um Gotha und Thüringen erworben. Jannott (Foto) stellte sich im Jahr 2004 als erster Vorsitzender der neu gegründeten Stiftung Schloss Friedenstein Gotha zur Verfügung und baute diese erfolgreich mit auf. 2005 verhandelte er mit der damaligen Staatsministerin Christina Weiß die erste Förder-Million für das Dach des Herzoglichen Museums und machte somit die Bundesregierung auf die Kunstschätze Gothas aufmerksam. Nachdem Land und Stadt alternierend den Vorsitz übernahmen, widmete sich Jannott im Stiftungsrat intensiv der Werbung für Gotha und war einer der glühendsten Verfechter für die Sanierung des Herzoglichen Museums sowie den Aufbau des Perthesforums. Auch dem Stiftungsrat der Kulturstiftung Gotha steht Jannott bereits vor. Diesem bleibt er ebenso wie der Stiftung als beratendes Mitglied eng verbunden. Der Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch, ist dankbar: „Wir können und wollen auf seinen Rat nie verzichten.“ Stiftungsdirektor Dr. Tobias Pfeifer-Helke bedankte sich für das langjährige und konstruktive Wirken zum Wohle der Gothaer Sammlungen und Museen.

Johannes Jahr. Foto: Cosmicgirl/Wikimedia

Zum neuen Mitglied des Stiftungsrates wurde einstimmig der Hamburger Johannes Kahrs gewählt. Während seiner Tätigkeit im Deutschen Bundestag (bis 2020) engagierte er sich aktiv für die Sanierung von Schloss Friedenstein und trug wesentlich dazu bei, dass heute 110 Mio. Euro für die Sanierung des historischen Bauwerks bereitstehen, zusätzlich für die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha bis zu 28 Mio. Euro in das Digitalisierungsprojekt „#Gtd2027 – Gotha transdigital“ fließen und bis 2027 24,5 Mio. Euro vom Bund als dringend benötigte Mittel in Vermittlungsarbeit und Marketingmaßnahmen investiert werden können.

 

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