Blue Volleys in Leipzig gefordert

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Fotos: Niklas Kubitz Photography

Gotha/Leipzig (red/wm, 22. Oktober). Auf die 2. Bundesliga-Volleyballer aus Gotha wartet im ostdeutschen Derby bei den L.E. Volleys in Leipzig eine schwere aber nicht unlösbare Aufgabe.

Zwei Wochen intensiven Trainings liegen nach der Heimniederlage der Blue Volleys gegen Hammelburg hinter dem Team von Trainer Kronseder. Zeit sich auch mental auf die kommenden Spiele vorzubereiten.

Die drei letzten Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Grafing, Mimmenhausen und Hammelburg kamen nicht gänzlich unerwartet, wenngleich sie in Teilen auch unnötig waren. Doch jetzt stehen mit Leipzig, Mühldorf, Freiburg oder Dresden Spiele gegen Teams an, die sich auf Augenhöhe der Gothaer bewegen sollten.

„Es kommt auf uns selbst an. Darauf, ob wir unser Potenzial abrufen und aufs Feld bringen können. Gelingt uns das, bin ich durchaus optimistisch“, schätzte Kronseder die Situation vor dem Derby ein.

Die Leipziger sind mit drei Siegen erfolgreich in die Saison gestartet. Doch nach Niederlagen gegen Grafing und Delitzsch mussten auch sie erkennen, wie ausgeglichen besetzt diese 2. Bundesliga Süd ist. Die L.E. Volleys sind dort derzeit mit 10 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz, zwei Plätze vor den Gothaern, die sieben Punkte auf dem Konto haben. Im Vorjahr gewannen die Blue Volleys bei den Sachsen mit 3:2, das Rückspiel fiel dann wegen Corona leider aus. Angesichts dessen ist die anstehende Begegnung für beide Teams durchaus richtungsweisend.

Sehr konzentriert müssen die Gothaer am Sonnabend in der Annahme sein, denn die Leipziger haben einige starke Aufschläger in den Reihen. Aufpassen muss man auch auf den erfahrenen Diagonalangreifer und Kapitän Warsawski und auf die Schnellangreifer, weil bei Leipzig viel über die Mitte läuft.

Verzichten müssen die Thüringer weiterhin auf Zuspieler Rein, der frühestens nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird.

Das Spiel, das am Sonnabend um 19 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße angepfiffen wird, dürfen Stand heute über 400 Zuschauer in der Halle verfolgen. Entsprechend wird die Stimmung dort sein. Etwas, worauf die Blue Volleys in ihrer kleinen Halle zu Hause vor nur 80 zugelassenen Fans leider in dieser Form verzichten müssen.

 

 

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