„Schaffe, schaffe, Häusle baue…“

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Ungebrochen scheint der Drang zum Traumhaus. Foto: Jeffrey Czum/Pexels

Erfurt/Gotha (red/TLS, 22. April). In den ersten zwei Monaten 2021 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik mit 788 Anträgen der Bau von 702 Wohnungen genehmigt, 540 Wohnungen durch Neubau. Mittels baulicher Veränderungen an bestehenden Gebäuden z. B. durch Umbau-, Ausbau-, Erweiterungs- oder Wiederherstellungsmaßnahmen werden 162 Wohnungen entstehen, davon 156 Wohnungen in Wohngebäuden.

Im Wohnungsneubau verzeichneten drei Gebäudetypen – Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser – gegenüber 2020 folgende Entwicklung: Die Anzahl der Anträge für neue Einfamilienhäuser blieb stabil. Mit 297 Einfamilienhäuser wurden vier Anträge mehr genehmigt. Bei Zweifamilienhäusern ist ein Zugang von 26 Wohnungen gegenüber 2020 zu verzeichnen.

Im Geschossbau wurden Anträge für 193 Wohnungen genehmigt, keine in Wohnheimen. Die Nachfrage nach neuem Wohnraum nahm gegenüber der vergleichbaren Zeitspanne 2020 um 52,1 Prozent bzw. 210 Wohnungen ab.

Die geplante Wohnfläche der Neubauwohnungen beträgt absolut 66.540 Quadratmeter und vergrößert die Wohnungen rein rechnerisch um 17 Quadratmeter auf 124 Quadratmeter je Wohnung.

Die größten Wohnungen werden mit durchschnittlich 157 Quadratmetern in Einfamilienhäusern entstehen. Die durchschnittliche Wohnungsgröße der genehmigten Zweifamilienhäuser wird nach Fertigstellung 118 Quadratmeter und im Geschosswohnungsbau 74 Quadratmeter betragen.

Zum Zeitpunkt der Genehmigung neuer Wohngebäude sind 121 Millionen Euro Baukosten veranschlagt worden. Die Kosten je Quadratmeter Wohnfläche liegen in neuen Einfamilienhäusern bei 1.828 Euro, in neuen Zweifamilienhäusern bei 1.986 Euro und in Mehrfamilienhäusern bei 1.705 Euro. Damit steigen die errechneten Kosten je Quadratmeter Wohnfläche gegenüber 2020 bei allen Gebäudearten.

Vom Korn zum Brot e. V.

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