Der „RennsteigBus“ fährt öfter

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Ab 1. Januar 2019 wird die Buslinie 860 der Regionalen Verkehrsgemeinschaft Gotha (RVG) zwischen Gotha und Oberhof aufgewertet. Sie gilt dann als „landesbedeutsam“.

Für Passagiere bedeutet dies, dass wochentags zwei Fahrten von Gotha nach Oberhof und zurück zusätzlich angeboten werden – quasi ein Zwei-Stunden-Takt entsteht. Dabei wird auch die neue Haltestelle in Ohrdruf in der Suhler Straße, am Rewe-Markt, bedient.

In Oberhof besteht dann Anschluss zu den Bussen der MBB (Linie 400) nach Zella-Mehlis, mit der Möglichkeit zur Weiterfahrt nach Suhl (Linie 422).

„Die Aufwertung der Linie 860 kommt genau zur richtigen Zeit“, freut sich Landrat Onno Eckert über den Erfolg des Antrags, den das Landratsamt gemeinsam mit der Regionalen Verkehrsgemeinschaft (RVG) erarbeitet hat. Schließlich steht im Januar der Biathlon-Weltcup in Oberhof an, womit die zusätzlichen Fahrtenpaare Einheimischen und Gästen eine attraktive wie stressfreie An- und Abreisemöglichkeit bieten. Auch über die Wintersportereignisse hinaus stelle die verbesserte Vertaktung zwischen Gotha und Oberhof einen großen touristischen Mehrwert dar, betont Eckert.

Den erweiterten Fahrplan für den „RennsteigBus“, die Linie 860, ab 1. Januar 2019 finden Sie hier:
https://www.rvg-gotha.de/wp-content/uploads/media/Fpl-860-OShl.pdf

Der Freistaat Thüringen hatte 2017 solche „landesbedeutsame Buslinien“ eingeführt. Sie verbinden kleinere und mittlere Städte und bieten einen Umstieg zur Bahn. Damit soll flächendeckend ein durchgehendes ÖPNV-Angebot wochentags, an Wochenenden und Feiertagen angeboten werden können.

Das für Verkehr zuständige Thüringer Ministerium hatte 60 Buslinien diesen Status „landesbedeutsam“ verliehen. Solche Verbindungen werden zusätzlich aus dem Landeshaushalt gefördert. 2017 waren das nach Aussage von Ministerin Birgit Keller 2 Mio. Euro. 2018 standen 3 Mio. Euro zur Verfügung.

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