In der Zentrale von ThüringenForst wird Kunst ausgestellt

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Die Thüringer Staatskanzlei stellt der Landesforstanstalt neun Kunstwerke in Thüringen arbeitender Künstler zur Verfügung. Die Leihgaben schmücken die neu bezogene ThüringenForst-Zentrale in Erfurt

Erfurt (red/hs, 27. Juli). Die Landesforstanstalt erhielt dieser Tage aus der Kunstsammlung der Thüringer Staatskanzlei neun Kunstwerke namhafter Thüringer Künstler/innen als Dauerleihgabe. Es handelt sich um Ölgemälde, Grafiken und Federzeichnungen.

Sie ergänzen perfekt die modernen Räume der im letzten Jahr sanierten und 2021 neu bezogenen Zentrale der Anstalt. Die zeitgenössischen Kunstwerke in vielfältiger moderner Stilistik und Handschrift wurden von den Künstlern/innen Uta Zaumseil, Ernst-August Zimmermann, Hartmut Best, Gunther Lerz, Sophie von Hayek und Katrin Prinich-Heutzenröder zwischen 1990 und 2016 geschaffen.

Kreative Atmosphäre avantgardistischer Bilder
„Gerade avantgardistische Bilder schaffen eine offene und freie Raumatmosphäre, die kreative Gedanken fördern können“, so Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand. Wobei die Objektauswahl seitens der Staatskanzlei durchaus einen forstlichen Hintergrund aufzeigt: Drei der neun Bilder, sämtlich von der in Mühlhausen lebenden Künstlerin Katrin Prinich-Heutzenröder geschaffen, sind auf Birkenrinde gezeichnet. Auch das abstrakte Bildnis „Solutréen III“ des Erfurter Malers, Grafikers und Objektkünstlers Gunther Lerz ist unter Verwendung von u. a. Holzkohle entstanden. Die Mehlaer Künstlerin Uta Zaumseil arbeitet schwerpunktmäßig mit Holzdruck und verbindet damit künstlerische Kreativität mit holzhandwerklichem Know-how. Der in Erfurt wirkende Künstler Ernst August Zimmermann hat sich ebenfalls dem Holzdruck verschrieben. Für seine lithografischen Werke sind die floralen Motive bezeichnend.

Zugang und Teilhabe zu zeitgenössischer Kunst
Über die Bildnisse der fünf Künstler/innen sollen die Mitarbeiter/innen, wie auch die Besucher/innen in der ThüringenForst-Zentrale Zugang und Teilhabe am Kunstgeschehen „hautnah“ erleben. „Kunst wirkt und regt auf einer metaphysischen Ebene zur individuellen Auseinandersetzung mit der Gegenwart und damit mit der Natur und der Welt an“, ist sich Ripken sicher. Und kann damit durchaus inspirierend, auch und gerade für Förster/innen, sein. Und Kunst setzt im täglichen Arbeitsleben oft genug überraschende Akzente. Auf die ist Ripken besonders gespannt.

Weitere Kunstwerke aus der Sammlung der Thüringer Staatskanzlei sollen in nächster Zeit den Weg in der Zentrale Thüringen finden.

 

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