Ramelow redet sich erst um Kopf und Kragen – und dann in Rage

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Bildschirmfoto: OaF

Gotha (red, 24. Januar). Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow nutzt nun auch die neue Social-Media-App Clubhouse. Die ist seit Kurzem online und sammelt Millionen Nutzer. Clubhouse bietet Chaträume, in denen man mit anderen Nutzer sprechen kann. Mehr nicht – keine Videos, keine Fotos, keine Texte. Nur Rede und Widerrede (mehr zu Clubhouse).

Ramelows Kanal bringt ihm aktuell erhebliche Schwierigkeiten. Am Freitag soll er in gelöster Stimmung vor einem vermeintlich geschlossenen Publikum mehrere lockere Sprüche über die Corona-Krisenrunden mit der Kanzlerin gebracht, sie u. a. „das Merkelchen“ genannt haben.

Gestern nun führte ihn deshalb Johannes Boie, dem Chefredakteur der „Welt am Sonntag“, vor – mit einer zugespitzten Interpretation (hinter der Paywall) der Äußerungen des Linken-Politikers.

Laut der Medienplattform turi2.de soll Ramelow „wütend und mit wachsender Verzweiflung“ seither in mehreren Gesprächsrunden versucht haben, sich zu erklären. Ohne Erfolg.

Sein Fazit, kurz bevor er sich ins Bett verabschiedet haben soll: Das Verhalten von Boie mache die lockere Atmosphäre im Clubhouse „kaputt“.

turi2.de fasste das Geschen wie folgt zusammen: „Die insgesamt vier Stunden, die Ramelow auf Clubhouse verbracht hat, werden als erster großer Kommunikations-Fail in die Geschichte der App in Deutschland eingehen.“

H&H Makler

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