Seibickes Sicht (11): Das muss mal zur Sprache kommen…

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Buchstaben werden zu Worten und Worte zu Sätzen. Aber nicht jeder Satz ist zu verstehen. Foto: Pixabay

Gotha (red, 24. Januar). Olaf Seibicke, Direktor des Gothaer Hotels „Der Lindenhof“ und „Thüringer Hotelier des Jahres“ 2018 sowie seit Kurzem Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, kommentiert in loser Folge seit Beginn der Pandemie aus Sicht eines Unternehmers, Arbeitgebers und Fachmanns seiner Branche das aktuelle Geschehen. Sein jüngster Beitrag:

Olaf Seibicke, Direktor des Hotels „Der Lindenhof“ Gotha. Foto: Der Lindenhof

Das muss mal zur Sprache kommen…
Covid 19, Mutation, Infektionsrate, monoklonalen Antikörper, Inzidenz. Worüber reden wir?

Unsere Sprache hat sich im vergangenen Jahr verändert. Medizinische Fachbegriffe werden schwadroniert.

Ein „Guten Morgen“ wird ersetzt durch „Haltet Abstand“. Wir entfernen uns, auch aufgrund der neuen Sprache.

Unsere deutsche Sprache ist gesegnet mit Möglichkeiten Gefühle auszudrücken, z.B.: Ich esse heute einen frisch gebackenen Apfelkuchen mit Schlagsahne und genieße dazu eine Tasse duftenden Kaffee.

Unserer Sprache ist Anmut, Gefühl und – gut vorgetragen – eine wundervolle Melodie. Wenn Helene Fischer diesen Satz vertonen würde, wäre es ein Nummer-1-Hit.

Die Musik von Drosten und Spahn gefällt mir nicht. Sie zieht uns runter. Wir können nicht nach dieser Musik tanzen.

Es wird Zeit, für Helene einen neuen Song zu schreiben.

 

 

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