ThüringenForst beendet Jagdsaison 2020/21

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Auf der Jagd. Foto: ThüringenForst

Erfurt/Gotha (red/hs, 13. Januar). ThüringenForst, mit rund 190.000 Hektar Jagdfläche größter Eigenjagdbesitzer im Freistaat, hat die revierübergreifenden Gesellschaftsjagden planmäßig eingestellt.

Seit September 2020 wurden über 300 Ansitz-Drückjagden in den 24 Thüringer Forstämtern insbesondere auf Rot-, Reh- und Schwarzwild coronakonform durchgeführt.

Seit 15. Januar bestehen für die bejagten Tierarten, außer Schwarzwild, Schonzeit.

Die als Ansitzdrückjagden durchgeführten Gesellschaftsjagden sind äußerst effektiv, durchschnittlich werden rund 50 % der Jahrschussmenge über alle Wildarten mit dieser Jagdmethode erreicht.

Bei Schwarzwild, das bedingt durch die aktuelle Seuchengefahr (Afrikanische Schweinepest) besonders intensiv bejagt wird, sogar bis zu 70 %.

„ThüringenForst wird in den nächsten Jahren den Waldumbau bzw. die Wiederbewaldung hin zu klimastabilen Wäldern mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung massiv vorantreiben. Ökosystemverträgliche Wildbestände sind hierbei eine dringende Voraussetzung, damit die erheblichen Investitionen in die Zukunft unserer Wälder auch Früchte tragen“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand.

Gleichzeitig wird die Bevölkerung durch den Verkauf von Wildbret mit jährlich rund 450 Tonnen äußerst gesunden, weil fettarmen und eiweiß-, sowie mineralstoffreichen, regionalen Fleischprodukten versorgt. Zum Gesamtumsatz der Landesforstanstalt trägt der Wildbretverkauf allerdings nur etwa zu 2 % bei.

 

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