Thüringer Landesfeuerwehrschule verstärkt Hochwasserprävention

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Thüringen investiert weiter in den Hochwaserschutz. Foto: Winfried Sixel/pixelio.de

Gotha (red, 30. September). Umweltministerin Siegesmund und Innenminister Maier sind heute in der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (TLFKS) in Bad Köstritz.

Dort wird ab 2020 das künftige Hochwasserschulungszentrum sein, mit Schulungen für die Einsatzkräfte der Hochwasserabwehr.

Diese Aufgabe hatte bisher die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) im Auftrag des Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz übernommen.

Zudem besichtigen Siegesmund und Maier den Standort eines Schulungsdeiches, der in Bad Köstritz 2024 zur Verfügung stehen soll. Vor Ort ist auch Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb, der einen Fördermittelbescheid des Umweltministeriums von 37.500 Euro für die Erstausstattung seiner Wasserwehr erhält.

Dazu wird Umweltministerin Siegesmund erklären: „Extremwettereignisse nehmen zu – Hochwasser und Starkregen ebenso wie Dürre und Trockenheit. Darauf wollen und müssen wir vorbereitet sein. Ich freue mich, dass mit Gera eine weitere Wasserwehr gut ausgestattet wird und sich hier viele Menschen ehrenamtlich engagieren. Und es ist wichtig, dass hier in Bad Köstritz für ganz Thüringen die Schulungen für Hochwassereinsätze verstärkt werden – auch mit dem neuen Übungsdeich.“

„Überschwemmungen und Sturzfluten wie es sie im Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gegeben hat, kann und wird es aufgrund der klimatischen Veränderungen auch in Thüringen geben“, so Innenminister Maier. „Deswegen ist es wichtig, sowohl die Einsatzkräfte von heute als auch von morgen bestmöglich auf solche Szenarien vorzubereiten“.

Hintergrund:
Die Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz dient seit mehr als 30 Jahren der Aus- und Weiterbildung von feuerwehrtechnischen Einsatzkräften und Einsatzkräften mit Spezialaufgaben. In den nächsten Jahren wird die Einrichtung umfangreich saniert und erweitert. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt „TLFKS 2.0“ belaufen sich auf circa 70 Millionen Euro.

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