…aus einem tiefen (Jammer-)Tal kommt die Branche

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Gotha (red/Statista, 17. Mai). Laut Statistischem Bundesamt verzeichneten Campingplätze, Hotels, Pensionen und Ferienunterkünfte im März 2022 rund 25 Mio. Übernachtungen. Nach dem saisonalen und durch die Omikron-Variante weiter verstärkten Übernachtungsrückgang im vergangenen Winter nähern sich die Zahlen im Beherbergungsgewerbe allmählich wieder den Werten vor Corona an, wie die Grafik zeigt.

Im März 2020 waren es 16 Mio. und im gleichen Monat des Jahres 2021 9 Mio. Übernachtungen – zum Vergleich: Im März 2019 zählte man 33 Mio. Nächte außerhalb der eigenen vier Wände in deutschen Beherbergungsbetrieben.

Der Einbruch zwischen Ende 2020 und Juni 2021 lässt sich vor allem durch das weitreichende Beherbergungsverbot erklären. Auch der Wegfall von ausländischen Reisenden aufgrund von Einreisebeschränkungen und -auflagen beeinflusste die Übernachtungszahlen deutlich.

Gerade in diesem Segment scheint eine Rückkehr zu den Zahlen von 2019 noch nicht in Sicht: Übernachteten im März 2022 noch rund 19 % inländische Gäste weniger in deutschen Betrieben als im März 2019, waren es bei den ausländischen Urlauber:innen etwa 44 %.

Der Saison entsprechend entfiel im März mit 64 % ein Großteil der Übernachtungen auf Hotels, Pensionen und Gasthäusern. Obwohl nur drei % aller Nächte außer Haus auf Campingplätze zurückzuführen waren, zeichnet sich laut Daten des Statistischen Bundesamts ein Trend hin zum Campingurlaub ab. Im Vergleich zu 2019 stiegen die Übernachtungen in entsprechenden Betrieben immerhin um 39 %.

 

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