Wenn Ultraschall übers Leiden des Waldes berichtet

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Gotha (red/Scilog, 22. März). Die Folgen der Klimakrise setzen Wälder unter Druck. Die Trockenperioden werden stärker und häufen sich. Wie Buchen und Fichten damit umgehen, findet eine Forscherin der Uni Innsbruck u. a. mit Ultraschall heraus.

„Wir wollen wissen, wie sich Buchen und Fichten entwickeln, wenn durch den Klimawandel Trockenheit häufiger und intensiver wird – und ob sich die Bäume erholen können, wenn sie wieder Wasser zur Verfügung haben“, erklärt Barbara Beikircher. Die Biologin forscht an einem besonderen Ort – dem Kranzberger Forst nördlich des Münchner Flughafens.

Ihre Forschung ist Teil eines breit angelegten Forschungsprojekts, das das Helmholtz-Zentrum München und die Technischen Universität München 2010 initiierten. Man ergründen darin, wie Wälder mit Trockenstress umgehen. Der Wissenschaftsfonds FWF förderte Barbara Beikirchers Teilprojekt „Trockenheitsanpassung und Erholung von Buche und Fichte“, das sie mit ihren Projektpartnern Rainer Matyssek und Thorsten Grams von der TU München durchführt.

„Unsere Messungen bestätigen, dass Fichten-Monokulturen an trockenen Standorten keine Zukunft mehr haben“, resümiert Barbara Beikircher. Zusätzliche Untersuchungen in der Klimakammer an dreijährigen Fichten zeigten zudem, dass sich die Jungbäume bei starker, langer Trockenheit nicht mehr erholen können und absterben.

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