Hoffnung im Abstiegskampf

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Dieser Sieg war wichtig. Mit 3:1 besiegte der FC Carl Zeiss Jena als Tabellenvorletzter heute Nachmittag die Reserve des SV Werder Bremen, die nunmehr als Tabellenletzter die Planung für den Abstieg wohl endgültig aufnehmen kann.

Vor dem Spiel änderte Jenas Trainer Petrik Sander seine Startaufstellung wie erwartet: Simak und Pichinot kamen für Hähnge und Miatke in die Stammellf –­– beide hatten zuletzt beim unglücklichen 1:1 in Offenbach gefehlt.

Die Jenaer begannen die Partei im Ernst-Abbe-Sportfeld zunächst abtastend, hatten in der Anfangsviertelstunde auch Probleme, ins Spiel zu kommen.

Doch danach wurden die Gastgeber stärker und kamen auch zu ersten Gelegenheiten, so traf Landekas nur den Pfosten (19.). Kurze Zeit später traf Ramaj zur Führung (23.). Die Jenaer waren nun klar besser – das 2:0 durch einen Kopfball von Boskovic nach einem Freistoß von Simak fiel nur folgerichtig.

Dennoch war Trainer Petrik Sander in der Halbzeit nicht zufrieden. Der Grund: Ein Gegentor durch Schön, der mit einem direkten Freistoß Sekunden vor dem Pausenpfiff traf.

Nach dem Wechsel blieb zunächst Carl Zeiss am Drücker, doch die Werder-Reserve kam nun immer besser ins Spiel und hatte mehrere Torgelegenheiten. Nun folgte ein ständiges Hin und Herr – die Werderaner hatten nun deutlich mehr vom Spiel und versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen.

Das Tor fiel – aber auf der anderen Seite. Zehn Minuten vor dem Ende traf Boskovic per Nachschuss, nachdem Pichinot zunächst am Torwart Duffner gescheitert war.