Gothas Raiba kann Leuten den Kopf verdrehen! Wirklich! Das erlebte, wer zum 15. „Umwelttag“ auf den Hauptmarkt kam. Spätestens bei der finalen Luft-Nummer der Banker …
Die Gothaer Raiffeisenbank engagierte sich nicht zum ersten Mal beim Gothaer „Umwelttag“. Schließlich ist die Bank vom Grundsatz her eine „grüne“, wirken die landwirtschaftlichen Wurzeln der Raiffeisen-Bewegung bis heute nach – nicht wenige Kunden kommen aus dem Agrar-Sektor oder damit verbundenen Branchen.
Doch spätestens seit 2010 tut die Bank selbst etwas dafür, ihre ökologische Bilanz zu verbessern. Es wurde recht beachtlich in Fotovoltaik investiert. 14 Anlagen mit 1,8 MW sind in Betrieb. Das erwirtschaftet eine beachtliche solare Dividende für die mehr als 3.500 Mitglieder der RaiBa.
Im Jahr darauf gründete sich dann die „Bürgerenergie Gotha eG“. Auch die zapft inzwischen mit 13 Anlagen die Sonne an. Genossenschaftliches „Stromern“ erzeugt jene Menge Energie, für die beim Einsatz konventioneller Brennstoffe ansonsten 165 t Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen worden wären.
Das versinnbildlichten jene 165 Luftballons, die kurz nach 16 Uhr – begleitet von vielen „Oh“ und „Ah“ – in den blauen Himmel aufstiegen, nachdem Ingo Kästner das Mikro eroberte und so das „grüne“ genossenschaftliche Engagement ordentlich bewerben konnte.
Kästner standen am RaiBa-Stand die Azubis Lisa-Marie Menges, Christian Wettstein (beide 1. Lehrjahr) und Claudia Siegel (2. lehrjahr) zur Seite. Das Team komplettierte Karl-Heinz Paules der Firma Asola, einem Thüringer Unternehmen aus der Solarbranche.
Die Raiffeisenbank Gotha ist übrigens an diesem Wochenende auch auf der Messe in Erfurt auf der „Haus.Bau.Energie“ (Freitag-Sonntag: 10-18 Uhr). Da geht es neben den klassischen Themen rund um Bau und Modernisierung v. a. um erneuerbare Energien. Die RaiBa wird an allen drei Tagen am Stand 404 bei der Partnerfirma Frank Görlitz Solarzentrum Wangenheim zu finden sein.





















