Über 200 Promovierende besuchten am 1. Promovierendentag das Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs „Zur Rosen“. Die Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstaltete diesen Tag am 31. Januar erstmals gemeinsam mit der Gründungsgruppe des Doktorandenrats an der Jenaer Universität. Sowohl Promotionsinteressierte als auch Promovierende informierten sich über die Chancen und Fallstricke einer Promotion, über das effektive Schreiben in der Promotionsphase sowie über die Rahmenbedingungen für Promovierende in der wissenschaftlichen Praxis. Außerdem präsentierten auf einem Infomarkt verschiedene Einrichtungen der Universität ihre Angebote, so zum Beispiel die Initiative LehreLernen, das Internationale Büro sowie das Servicezentrum Forschung und Transfer.
Die Graduierten-Akademie unterstützt Promovierende und promovierte Nachwuchswissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität. Individuelle Beratung und ein breites Kursangebot werden seit Juli in der Johannisstraße 13 im neu renovierten Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs „Zur Rosen“ angeboten. „Es ist wunderbar, dass so viele Promovierende die Chance zur Information in unserem Haus genutzt haben“, freut sich die Prorektorin für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung, Prof. Dr. Erika Kothe. „Es ist wichtig, den wissenschaftlichen Nachwuchs bestmöglich auf seinem Weg in die Wissenschaft zu unterstützen.“
Zum Abschluss des 1. Promovierendentages wurde – besonders auch vor dem Hintergrund aktueller Plagiatsvorfälle – über die Frage diskutiert, was der Doktortitel noch wert sei. Man war sich einig, dass der Doktortitel noch immer ein hohes gesellschaftliches Ansehen besitzt und ein Nachweis ist für Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und eine intensive Auseinandersetzung mit einem Thema. Gleichzeitig werden in der Promotionsphase aber auch viele zusätzliche Qualifikationen erworben, die auch außerhalb einer akademischen Karriere wertvoll sind.






















