Prof. Erika Kothe ist neue UniWiND-Vorsitzende

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Jena (NK) Prof. Dr. Erika Kothe von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist zur Vorsitzenden des Universitätsverbandes zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND) gewählt worden.

Die Prorektorin für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung übernimmt das Amt vom Präsidenten der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Peter-André Alt. Die offizielle Amtsübergabe findet heute (8. Mai) an der Universität Jena statt. Der fünfköpfige Vorstand, der Beirat des Verbandes und die Koordinatoren der UniWiND-Arbeitsgruppen treffen sich dazu im Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs „Zur Rosen“. Die Amtszeit hat am 1. Mai begonnen und beträgt zwei Jahre.

UniWiND ist ein deutschlandweiter Verband von 32 Hochschulen und stellt die aktive Förderung von Promovierenden und Postdocs in seinen Fokus. Der Verband sieht sich als Forum für den hochschulübergreifenden Austausch über Chancen, Herausforderungen und Reformen in der Nachwuchsförderung. Mit der Übernahme des Vorsitzes durch Prof. Kothe, die auch wissenschaftliche Direktorin der Graduierten-Akademie der Universität Jena ist, wird die UniWiND-Geschäftsstelle für zwei Jahre in Jena angesiedelt sein.

Die Graduierten-Akademie steht seit 2006 an der Jenaer Universität für innovative Nachwuchsförderung. „Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung möchte ich als Vorsitzende von UniWiND die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland weiter verbessern“, so Prof. Kothe. „Mein persönliches Ziel ist es, UniWiND als Hochschulverbund weiter auszubauen und eine höhere Transparenz der wissenschaftlichen Karrierewege zu erreichen.“ Durch die stärkere Vernetzung der nationalen wissenschaftlichen Nachwuchsförderung bietet der Verband die ideale Plattform, um Best-Practice-Modelle auszutauschen. In hochschulübergreifenden Arbeitsgruppen entwickelt der Verband zudem Empfehlungen zur Optimierung der Nachwuchsförderung in Bereichen wie Betreuung oder Qualifizierung.

Auch die Friedrich-Schiller-Universität Jena will dem wissenschaftlichen Nachwuchs beste Bedingungen für ihren Karriereweg bieten. Dies verdeutlichte die Universität mit der Einrichtung des Hauses für den wissenschaftlichen Nachwuchs „Zur Rosen“ im Jahr 2012. Hier bietet die Graduierten-Akademie Beratung, Weiterbildung und eine Anlaufstelle für Promovierende und Postdocs sowie die Möglichkeit zur fachübergreifenden Diskussion und Austausch unter einem Dach.

Foto: Prof. Dr. Erika Kothe, Prorektorin für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung der Universität Jena, ist für zwei Jahre zur Vorsitzenden des Verbandes UniWiND gewählt (Foto: Jürgen Scheere).