Thüringen ist auch dieses Jahr wieder mit einem Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten, die am kommenden Mittwoch (9. Oktober) beginnt. In Halle 3.1 (Stand F68/69) werden 15 Aussteller bereits zum dritten Mal gemeinsam das Land Thüringen vertreten.
Zum ersten Mal sind drei Startup-Unternehmen aus Weimar und Jena dabei sowie drei Aussteller aus dem Bereich der Kindermedien. „Die Frankfurter Buchmesse ist der weltweit renommierte Marktplatz für Verlage, Autoren und Dienstleister rund um das Buch“, sagte der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig. „Hier können die Thüringer Aussteller Kontakte knüpfen, Ideen entwickeln und ihre Produkte vorstellen.“ Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt den Gemeinschaftsstand mit rund 140.000 Euro.
Am gemeinsamen Stand präsentieren sich sechs Verlage aus Erfurt, Jena und Ilmenau, außerdem zwei Verlagsdienstleister aus Rudolstadt, drei Startup-Unternehmen, drei Unternehmen aus dem Bereich Kindermedien und der Illumat, ein Zusammenschluss von zehn jungen Illustratoren, die Wünsche der Besucher aufzeichnen.
Unter den Startup-Unternehmen ist mit M-Books ein neu gegründeter Architektur-Verlag aus Weimar sowie mit Clandestino-Publikationen ein Verlag aus Jena, der sich auf brasilianische Literatur spezialisiert hat und damit das diesjährige Schwerpunktland der Frankfurter Buchmesse repräsentiert. Machnig: „Der Thüringer Gemeinschaftsstand ist auch in diesem Jahr sehr vielseitig und verstärkt dadurch die Sichtbarkeit der hiesigen Buchbranche.“
Ein abwechslungsreiches Programm mit über 40 Veranstaltungen ist auch in diesem Jahr am Gemeinschaftsstand zu finden: Am Mittwoch, 9. Oktober, eröffnet Wirtschaftsminister Matthias Machnig um 17 Uhr den Thüringen-Abend am Gemeinschaftsstand. Vorher, ab 14.30 Uhr, gibt es einen Messerundgang mit dem Minister. D
esweiteren finden am Stand Lesungen statt wie „Der Goethe und Schiller Pakt“: Die beiden Schauspieler Mark Pohl und Frederik Beyer präsentieren Auszüge aus ihrem Hörbuch. Oder Gespräche wie das zwischen Jakob Augstein, Verleger der Zeitschrift „Der Freitag“, und Leonard Novy, Leiter des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik, zum Thema „Krisen, Märkte und die Freiheit der Medien“.




















