Beim Konzert A6 der Thüringen Philharmonie Gotha am 20. Februar 2014 reichen sich alte und neue Jubilare die Hand. Richard Wagner trifft auf Richard Strauss und Anton Bruckner.
Zu Beginn erklingt Richard Wagners Siegfried-Idyll, ein schwelgend-schönes Kleinod, mit dem Wagner seine Frau Cosima am Morgen ihres Geburtstags 1870 sanft aus dem Schlaf weckte. Die für Wagner ungewöhnlich kleine Besetzung bedingte sich durch das Vorhaben, seine Frau mit der Aufführung daheim im Tribschener Landhaus zu überraschen. Nicht minder wirkungsvoll als seine großen Bühnenwerke blieb dieses Gelegenheitswerk jedoch sein einziger Beitrag zur musikalischen Form der sinfonischen Dichtung.
Der große Programmsinfoniker Richard Strauss, dessen Geburtstag sich 2014 zum 150. Mal jährt, wandte sich gegen Ende seines Lebens noch einmal der absoluten Musik und schuf 1942 sein zweites Konzert für Horn und Orchester Es-Dur. Im virtuosen Solopart ist dabei der junge Hornist Christoph Eß mit der Thüringen Philharmonie Gotha zu erleben.
Zum Abschluss erklingt die frühe d-Moll Sinfonie des glühenden Wagnerverehrers Anton Bruckner. Als notorischer Verbesserer seiner Werke zählte Bruckner dieses Frühwerk nicht zu den offiziellen neun Sinfonien und nannte sie daher seine Nullte.
Am Pult der Thüringen Philharmonie Gotha steht dieses Mal der Dirigent Frank Zacher.
Konzertbeginn in der Stadthalle Gotha ist um 20 Uhr. Karten (ab 15 € / ermäßigt ab 12 €) gibt es in der Tourist-Information Gotha/Gothaer Land (Tel. 03621-50 78 57 12), online über www.proticket.de sowie an der Abendkasse der Stadthalle ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Programmübersicht
Do, 20. Februar 2014 | 20 Uhr | Stadthalle Gotha
Konzert A6 „Nicht mehr im Traum durfte ich mich wähnen“
Richard Wagner: Siegfried-Idyll
Richard Strauss: Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur
Anton Bruckner: Sinfonie d-Moll „Die Nullte“
Christoph Eß, Horn
Frank Zacher, Leitung
Foto: Christoph Eß spielt am 20. Februar 2014 das zweite Hornkonzert von Richard Strauss mit der Thüringen Philharmonie Gotha. (Foto Dan Zoubek)






















