Gefälschte Zahlungsaufforderungen der Bundespolizei

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Nicht schlecht gestaunt hatte ein 48-jähriger Mann aus Stadtroda, als er seinen Computer am Samstag eingeschaltete.  Auf dem Bildschirm erschien eine Nachricht, die angeblich von der Bundespolizei stammen sollte.

Dort hieß es:

„Auf Ihrem Computer wurden pornografische Daten festgestellt! E-Mails mit terroristischem Inhalt wurden vom PC verschickt! Aus diesem Grund wurde der Computer gesperrt. Nach Zahlung von 100,- Euro innerhalb von 24 Stunden erfolgt die Entsperrung. Anderenfalls werden die vorhandenen Daten fragmentiert.“

Und damit der Betroffene auch weiß, wohin er sein Geld überweisen soll, war eine Schaltfläche für die Überweisung des Geldes im U-Cash Verfahren in die Seite eingearbeitet. Glücklicherweise fiel der Mann auf diese Masche nicht herein. Eine Polizeidienststelle wird sich auf die beschriebene Weise nicht mit Computernutzern in Verbindung setzen und vor allem keine Geldforderungen in dieser Art stellen. Zudem enthielt auch der Text einige Rechtschreibfehler.  Auch wenn die Betrüger in diesem Falle kein Glück gehabt haben, ist zu vermuten, dass sie den Versuch sich auf diese Art zu bereichern wiederholen werden. Beachten Sie daher die Hinweise der Polizei zum sicheren Umgang mit Ihrem Computer und melden Sie derartige Angriffe der Polizei.

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