Mit einem stark dezimierter Kader von acht Spielerinnen, wovon auch noch Drei gesundheitlich angeschlagen waren, reiste der VC Gotha nach Dresden. An gleicher Stelle, wie in der Vorwoche gegen den VCO Dresden, hieß diesmal der Gegner Dresdner SC II. Als Tabellendritter ein anderes Kaliber als das Nachwuchsteam der Vorwoche.
Dessen ungeachtet startete der VC Gotha gut in die Begegnung und zeigte sich vom erfahrenen Gegenüber wenig beeindruckt. Doch leider offenbarte sich schnell, dass das Problem der letzten Spiele, eine zu unkonstante Ballannahme, den Gothaerinnen treu geblieben war. Deshalb konnte man erneut nur aus der Defensive heraus agieren. Da aber die Gothaer Feldverteidigung an diesem Tag richtig gut stand, hatten die Dresderinnen Mühe an leichte Punkte zu kommen. Dennoch gewannen die Gastgeberinnen sicher mit 25:17.
Im 2.Satz stellte Gothas Trainer Kirill Oliynyk etwas um und stabilisierte so die Annahme. Dadurch wurde das Angriffsspiel flexibler und der VC konnte den Satz lange offen halten. Doch mit zunehmender Satzdauer stellte sich Dresden besser darauf ein und steigerte sich besonders im Block. Weil die Gothaerinnen in der Abwehr hellwach blieben, kam es zu einigen langen Spielzügen, die aber meist den DSC als Sieger sahen. Am Ende stand es erneut 25:17 für Dresden.
Auch im 3.Satz hielten die Gäste gut mit. Die Annahme funktionierte jetzt wesentlich besser und der VC lag phasenweise sogar mit mehreren Punkten vorn. Dresden hatte kaum Erfolg über Außen und verlagerte das Spiel nun auf die Mitte. Das zeigte Erfolg, obwohl Gotha dem Favoriten lange einen offenen Schlagabtausch bot. Leider am Ende wieder ohne Belohnung, denn der DSC II gewann auch diesen Abschnitt mit 25:22.
Durch diese erneute Niederlage dürfte der Gothaer Abstieg endgültig besiegelt sein und es kommt in den verbleibenden Partien nur noch darauf an, sich nach einem Jahr ehrenvoll aus der Regionalliga zu verabschieden.
VC Gotha mit: Katharina Bühring,Christine Eisold, Franziska Herold, Toni Lea Kühlmann, Janett Ollarius, Franziska Mallien, Michelle Strießbaum und Thea Heusinger.






















