HEUTE gilt es für die Jungs von Science City Jena, sich gegen einen Gegner aus dem hohen Norden zu beweisen. Um 19 Uhr wird Tip-Off zur Partie gegen die Cuxhaven BasCats sein. Mit den Niedersachsen kommt der direkte Tabellennachbar der Hightowers in die Sporthalle in Lobeda-West – aktuell belegen sie den siebenten Rang und stehen damit einen Platz vor den Saalestädtern.
Ähnlich wie die Jenaer haben die Männer von der Nordsee bisher eine überaus durchwachsene Saison hinter sich. Bei fünf Siegen und vier Niederlagen waren sie Spitzenteams wie den Crailsheim Merlins überlegen. Gleichzeitig verloren sie jedoch zuletzt, ähnlich wie die Jenaer am vergangenen Freitag, mit 32 Punkten deutlich gegen die ETB Wohnbau Baskets aus Essen, die bis dahin zu den Abstiegskandidaten gezählt werden mussten. „Die Cuxhavener sind ein sehr launisches Team und daher wird dieses Spiel ein richtig schweres für uns werden“, weiß Science City-Coach Georg Eichler.
Kennzeichnend für den Kader der Elbstädter ist, dass er nicht leicht einzuschätzen ist: So übernimmt häufig ein anderer Spieler die Rolle des Topscorers. Konstant treffsicher sind beispielsweise Point Guard Jackson Capel (18 Punkte im Schnitt) und Small Forward Quinnel Brown (15 Pkt.). Auch der Deutsche Dorian McDaniel erzielt regelmäßig etwa zwölf Punkte, Power Forward Evan Harris ist mit elf Zählern und neun Rebounds ein äußerst starker Akteur unter dem Korb, und Point Guard Dwuan Rice (8 Pkt.) gibt pro Partie fünf Vorlagen. Ein weiterer wichtiger Mann in der Mannschaft von Trainer Vilmantas Matkevicius ist Point Guard Jusuf El Domiaty. Der deutsche U22-Spieler kann dem Konto der Nordlichter regelmäßig sieben Punkte beisteuern.
In den vergangenen Wochen plagten die Mannen aus der Fischereistadt starke Verletzungssorgen. Besonders der Deutsche Center Kristian Kuhn wird ihnen wohl auch in Jena fehlen. Ein Grund mehr dafür, dass sich das Spiel der Gäste ausgesprochen schnell und guardlastig darstellen wird.
Doch auch bei den Hausherren sind nicht alle Spieler topfit. Jeremy Black (Abduktoren), Tim Schwartz (Leiste) und Paul Albrecht (Sprunggelenk) konnten in dieser Woche nicht trainieren und auch ihr Einsatz am Wochenende steht in Frage. In der Vorbereitung mussten daher die Youngster vom NBBL-Tabellenführer verstärkt aushelfen.
Nach der schwierigen Trainingswoche hoffen die Hightowers mehr denn je auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. Denn besonders vor einer beeindruckenden Heimkulisse – wie es sie beispielsweise bei den Partien gegen Chemnitz und Weißenfels gab – können die Saalestädter ihre gesamten Kräfte mobilisieren, die für einen Sieg gegen die BasCats sicher vonnöten sein werden.
Franziska Staupendahl























