6.000 Euro für Sportvereine – vierte Auflage vom „Christmas fun“ in Gotha

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6.000 Euro Siegprämien. Dafür lohnt, Sonntags zum Wettstreit anzutreten. Zudem war auch die 4. Auflage des „Christmas fun“ mit den vier großen Gothaer Ballsportvereinen wieder eine Gaudi, die rund 350 Zuschauer begeisterte. Dieser vorweihnachtliche Vereinsfight kennt nur Gewinner: Der Jackpot wird auf alle aufgeteilt. 5.000 Euro davon packte Hannelore Neher, Inhaberin des Quality Hotel am Tierpark, hinein. Weitere 1.000 Euro legte der Gothaer Geschäftsmann Wolfgang Struensee (Crestcom – Führungsschule Thüringen) dazu./

Zum Brüllen komisch ­– das waren immer schon die Disziplinen, in denen Gothas „Big Four“ des Ballsports ihre Kräfte maßen. So sausten 2016 die Teams von Wacker 03, vom Volleyballclub, die Basketball-„Raketen“ und erstmals die handballernden Ernestiner im Slalom ums Karree hinterm „Quality“. Zwei siamesische Schneemannszwillinge in einem Jutesack hatten als Kellner Tabletts mit randvollen Bechern über eine Wippe zu transportieren. Siegreich hier die kleckerfreieste Mannschaft.

Dann war beim Schlittenkegeln Kraft gefragt. Schneemangel zwang, den Rodel auf Rollen zu stellen. Das Gefährt bemannte dann ein Jugendlicher vom Team. Die anderen sorgten für Anschub. Doch ein kapitaler Reifenschaden beendete bald die rasante Rodelei.

Sportlich eine weitere Disziplin: Die erforderte Lungenkraft, Sitzfleisch und Körperkoordination. Luftballons waren aufzublasen, dann zum Platzen zu bringen. Der Haken daran: Der Knalleffekt war mit dem Allerwertesten zu erzeugen – durch couragiertes Platznehmen auf einem Stuhl, bestückt mit den Ballons.

Zweifelsfrei die kultigste Kategorie alle Jahre wieder – die etwas anderen Versionen bekannter Märchen. Deshalb war das „Donnerröschen“ der Ernestiner eine wahre Ballerina. In den Tiefschlaf fiel die wurfstarke Handballerin nicht nach ’nem Spindelstich, sondern nach heftigen Kopfkontakt mit einem Torpfosten. Zwar knutschte sie werksgetreu ein Prinz aus dem Koma. Der kam dann aber zeitgemäß auf einem röhrenden Quad an, nicht zu Pferde.

Noch eine Nummer schärfer zeigte sich das „Schneeflittchen“ von Wacker 03. Da ging nicht nur die Lack- & Leder-Lucie ab. Auch die barock-frivole Stiefmutter und die offensichtlich im „Moulin Rouge“ trainierten Zwerge oder der „Mamamama-Märchenprinz“ a la EAV rockte die Runde.

Möhren können Leben retten. Dies wissen jene, die „Hänsel und Brätl“ sahen – dargeboten von den Volleyballern. Ungezügelte Fleischeslust treibt demnach zwar in die Arme attraktiver Damen mit zauberhaften Fertigkeiten, gemeinhin Hexen genannt. Dies kann aber Leib und Leben bedrohen, hat man nicht Gemüse zur Hand und Gefahrenabwehr – Hexen haben halt eine Veggie-Intoleranz.

Die Basketballer lieferten mit ihren „Franz im Glück“ eine Promille-Hommage auf ihren Hauptsponsor. HansFranz spielte sich zwar durch alle möglichen Ballsportarten, tauschte aber am Ende selbst den geliebten Basketball gegen ein Fass OeTTINGER…

Nach drei Stunden Sport und Spiel wurden dann noch die Fans der Vereine für die Verteilung die 1.000-Euro-Zusatzprämie gezählt, dann die hart erkämpften Punkte summiert.

Davon hatte das Team von Wacker 03 die meisten eingeheimst. Die brachten 1.500 Euro plus 400 Euro Fanbonus für die Vereinskasse.

Bei ihrer Premiere beim „Christmas fun“ landeten die Ernestiner gleich auf dem 2. Platz, der 1.300 Euro (+ 100 Euro Fanbonus) wert war.

Auf Platz 3 kamen die Basketballer (1.200 Euro + 250 Euro Fanbonus). Auch die viertplatzierten Volleyballer gingen nicht leer aus, sondern mit 1000 Euro zuzüglich 250 Euro Fanprämie heim.

Der „Christmas fun“ – dieser Mix aus Sport, Spiel und Spaß – fasziniert jedes Jahr aufs Neue. Geboren wurde die Idee, inspiriert von leckeren Cocktails in einer einer lauen Sommernacht an der Seenlandschaft vorm „Quality Hotel am Tierpark“.

Dessen Inhaberin, Hannelore Neher, hat schon immer ein Herz für den Sport, v. a. für den, wo man am Ball bleiben muss. Und so gab es für sie kein Halten mehr und im Dezember 2013 die Premiere.

Möglich macht das Projekt auch nur die Unterstützung durch den Förderverein der Volleyballer und weiterer Ehrenamtlicher, wie zum Beispiel von „Gotha glüht e. V.“, die seit Jahren die Jury stellen.

MSB Kommunikation

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