Zum Thema „Gothaer Weihnachtsmarkt“ hat sich jetzt die Stadtverwaltung zu Wort gemeldet. In einer Pressemitteilung heißt es: „In Auswertung des Gothaer Weihnachtsmarktes 2011 durch den scheidenden Geschäftsführer der KulTourStadt Gotha GmbH wurde festgestellt, dass die finanziellen Belastungen des Unternehmens durch die Veranstaltung des Gothaer Weihnachtsmarktes mit dem bisher entwickelten Konzept zu defizitär sind.
Oberbürgermeister Knut Kreuch schließt sich der Empfehlung, dieses bisherige Konzept, insbesondere die Form der Finanzierung so nicht weiter fortzusetzen, an. „Dies bedeutet jedoch nicht die Aufgabe des Gothaer Weihnachtsmarktes. Ich habe bereits verschiedene Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, sowie zahlreichen Gewerbetreibenden zum Thema Weihnachtsmarkt geführt. Es gibt inzwischen viele gute Ideen, wie man sich in die Gestaltung und Organisation einbringen kann und diese werden gemeinsam mit der KulTourStadt diskutiert, so dass wir das vor zwei Jahren aufgelegte Konzept verändern bzw. verfeinern können“ so das Stadtoberhaupt.
Eine der ersten Aufgaben für die neue Geschäftsführung wird die Konzipierung des Gothaer Weihnachtsmarktes 2012 sein. Bis zur Besetzung dieser vakanten Position wird ein Interims-Geschäftsführer gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der KulTourStadt Gotha GmbH bereits Vorbereitungen treffen. Es gilt dabei die zahlreichen kleinen und sehr erfolgreichen Wochenendweihnachtsmärkte in die Planung und Vermarktung einzubeziehen. „Die Weihnachtsmärkte in der Orangerie, in Siebleben, am Schmalen Rain oder im ‚Lindenhof’ sollen mit dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt gemeinsam als ein Gesamtangebot für die Gothaerinnen und Gothaer und die Touristen beworben werden“ so Oberbürgermeister Knut Kreuch, der sich außerdem wünscht, dass ein möglichst einprägsamer Name für den Markt gefunden wird, mit dem sich Gotha von den Angeboten anderer Städte unterscheidet.
„Die Einweihung des Glockenspiels an der Innungshalle und die besonders zahlreichen Besucher zum Auftakt des Gothaer Weihnachtsmarktes 2011 haben gezeigt, dass solche Publikumsmagnete gefragt sind. Die Einbindung solcher Attraktionen in ein ansprechendes Veranstaltungsprogramm und die Organisation weiterer Höhepunkte sind Aufgaben, die in einem veränderten Konzept Niederschlag finden sollten“ betont Oberbürgermeister Knut Kreuch.
Darüber hinaus soll mit den städtischen Unternehmen, die Ver- und Entsorgungsleistungen zur Verfügung stellen, über Sponsoring-möglichkeiten neu verhandelt werden, um Kosteneinsparungen zu realisieren. Auch die angestrebte Einbindung Gothaer Vereine und der städtepartnerschaftlichen Verbindungen soll in die Überarbeitung und Verfeinerung des Weihnachtsmarktkonzeptes einfließen.“






















