Arbeit am europäischen Projekt „AuverThur“

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Zu einer mehrtägigen Fortbildung trafen sich in dieser Woche Lehrer aus Thüringen und der französischen Region Auvergne im Rahmen des länderübergreifenden Projekts „AuverThur“. Dabei geht es um das fremdsprachliche Lernen im Bereich der beruflichen Bildung. Projektpartner sind Einrichtungen, die eine Ausbildung im Hotelfach, im Restaurantfach oder für Heil- und Pflegeberufe anbieten. Während des Besuchs arbeiteten Vertreter aus Thüringen und der Auvergne an der Weiterentwicklung der im Projekt entstandenen Unterrichtsmaterialien.
Diese sollen nach Abschluss des Projekts, das vom Regionalrat der Auvergne und vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport geleitet wird, ab Sommer dieses Jahres in Einrichtungen der beruflichen Bildung Thüringens und der Auvergne zum Einsatz kommen. Die mehrsprachigen Unterrichtsmaterialien werden auf dem Thüringer Schulportal und auf der Website der Akademie Clermont-Ferrand veröffentlicht.
„Das Erlernen von Fremdsprachen in der beruflichen Bildung verbessert die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt. Und es stärkt die Freundschaft zwischen Thüringern und Franzosen. Die Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts AuverThur ist ein wertvoller Beitrag, der zeigt, wie wir in Europa zusammenwachsen“, unterstreicht Thüringens Bildungsstaatssekretärin Gabi Ohler.
Die Partnerschaft im Bildungsbereich zwischen Thüringen und der Auvergne hat bereits Tradition. Schon in den 1990er Jahren gab es einen vielfältigen Austausch, vor allem im Bereich der Lehrerfortbildung. Im Jahr 2012 wurde die Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit im Bildungsbereich zwischen der Akademie Clermont-Ferrand und dem Thüringer Bildungsministerium erneuert.