Bessere Erwerbsperspektiven für Mütter mit Migrationshintergrund

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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert zwei Projekte in Erfurt und ein Projekt in Jena/Weimar aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds-Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ mit jährlich maximal 50.000 Euro.

 „Ich bin sicher, dass die Verbesserung der Chancen auf Erwerbstätigkeit ein guter Weg ist, um Integration und Teilhabe zu fördern. Das Programm hat das Ziel, Mütter mit Migrationshintergrund durch passgenaue Angebote und Aktivitäten anzusprechen, ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen und sie auf diesem Weg zu begleiten. Zudem fördert es auch die gesellschaftliche Integration ihrer Familien und leistet einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland“, so die Thüringer Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann.

Hintergrund:

Bundesweit wurden 87 Projekte ausgewählt und werden im Zeitraum 2015 bis 2018 mit jährlich maximal 50.000 Euro gefördert. In Erfurt werden der Verein MitMenschen e.V. und das Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement gefördert. In Jena/Weimar erhält der AWO Kreisverband Jena-Weimar Unterstützung aus dem Programm. Die Einrichtungen bieten beispielsweise Informations­veranstaltungen, Workshops, Seminare und Trainings an. Zudem unterstützen sie die Teilnehmerinnen bei der Anerkennung vorhandener Bildungsabschlüsse.

Im Rahmen des Vorgängerprojekts „Ressourcen stärken – Zukunft sichern“ wurden von 2012 bis 2013 Handlungsansätze zur Erwerbsintegration dieser Zielgruppe erprobt. Das Nachfolgeprogramm „Stark im Beruf“ wird diese Unterstützung an deutlich mehr Standorten ermöglichen und weiter entwickeln. Dabei sollen Unternehmen und andere Akteure der Arbeitsmarktintegration verstärkt in die Umsetzung der Projektziele einbezogen werden.

Das Programm wird zunächst für vier Jahre ab 2015 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

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