Deutsche Stadtwerke fordern Energiepolitik aus einem Guss

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Dresden/Berlin, 22.11.2011. Heute beginnt in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden der VKUStadtwerkekongress. Er steht unter dem Motto „Stadtwerke – Motor für Wettbewerb und Innovation“.

Mehr als 300 Vorstände und Geschäftsführer von Stadtwerken sowie renommierte Experten aus der Energiewirtschaft diskutieren in diesem Jahr unternehmensstrategische Fragen, die mit der Energiewende auf die kommunalen Energieversorger zukommen. „Das Ziel ist klar, der Weg dorthin noch nicht“, so Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen
(VKU) in seinem Eröffnungsstatement.

„Was wir brauchen ist eine Energiepolitik aus einem Guss. Derzeit sehe ich jedoch mit Sorge, dass die Politik noch keinen konsistenten Plan hat und auf ihre Ankündigungen nicht die notwendigen Taten folgen lässt.“

Auf dem Kongress wollen die kommunalen Energieversorger vor allem auf die aus ihrer Sicht notwendigen Rahmenbedingungen und die konkrete Ausgestaltung der Energiewende aufmerksam machen. Dazu gehören unter anderem die konkrete Ausgestaltung des Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetzes, die Finanzierung des Verteilnetzausbaus sowie die Umsetzung des angekündigten
Kraftwerksförderprogramms für flexible und hocheffiziente Kraftwerke. Das Programm soll Energieversorgern zu Gute kommen, die weniger als fünf Prozent Marktanteil an der Stromerzeugung haben.

Zum Stadtwerkekongress: Der VKU-Stadtwerkekongress ist die zentrale Kommunikationsplattform für kommunale Energieversorger. Er richtet sich als Premiumveranstaltung an die Vorstände und Geschäftsführer von Stadtwerken und behandelt vor allem unternehmensstrategische Fragen. Der Kongress findet jährlich, immer im Herbst an wechselnden Standorten statt. Veranstalter ist die Innovation Congress GmbH (ICG).