Für Sarah Vogel, Sophie Vogel Peter Krombholz vom FSV 1950 Gotha war es der erste Start bei einer nationalen Meisterschaften im Erwachsenenbereich. Alle Drei hatten sich über die Thüringer Landesmeisterschaften qualifiziert. Die Pokalmeisterschaft ist sozusagen die Deutsche Meisterschaft der Amateure ohne die Kaderathleten oberhalb des U20 Bereichs.
Der FSV stellte mit ihren drei Sportlern das größte Thüringer Aufgebot und blieb mit einem guten 5. Platz von Sarah Vogel (-52 kg) auch der erfolgreichste Verein. Sarah musste gleich im ersten Kampf gegen die amtierende Deutsche Meisterin und derzeit beste U20 Athletin antreten. Mach einer umstrittenen Aktion am Mattenrand ging der Sieg an Sappho Coban vom BC Karlsruhe. Im Kampf um die Bronzemedaille traf sie auf Theresa Stoll, die wie Sarah in der U17 ebenfalls Deutsche Meisterin war. Nach gut zwei Minuten konnte ihre Gegnerin vom TSV München-Großhadern die entscheidende Technik ansetzten und gewann somit vorzeitig das Duell.
Ihre ältere Schwester Sophie Vogel (-57 kg) hatte einen guten Start, allerdings musste sie nach dem gewonnenen Auftaktkampf gegen die spätere Goldmedaillengewinnerin Swantje Kaiser antreten, die nach knapp zwei Minuten einen Angriff der Gothaerin konterte und damit als Siegerin von der Matte ging. Im ersten Kampf der Hoffnungsrunde zerplatzten nach einem guten Kampf dann alle Medaillenträume wenige Sekunden vor Kampfende. Nach einem Armhebelansatz ihrer Gegnerin musste Sophie sich geschlagen geben.
Peter Krombholz, der bei der Thüringer Landesmeisterschaft in Harpersdorf überraschend die 90 kg Klasse für sich entscheiden konnte, war der Schuh Pokalmeisterschaft noch eine Nummer zu groß. Ihm fehlten die nötige Routine und Erfahrung, um gegen die gestandenen Judokämpfer gegenhalten zu können. Genügend Motivation für seine nächsten Kämpfe nahm der 19-jährige Sportler allerdings mit aus Frankfurt (Oder). Als nächstes Highlight steht am 12. November die Thüringer Mannschaftsmeisterschaft in Friedrichroda auf dem Wettkampfplan, dort will der FSV eine Männermannschaft und mindestens eine U14 Mannschaft ins Rennen schicken. (TT)





















