„Die Pest, die Angst und der Schatz von Erfurt“

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Geschichtsinteressierte Erfurter erwartet am Donnerstag, dem 14. Juli, ein besonderes Bonbon: Im Open-Air-Kino im Kulturhof Krönbacken wird eintrittsfrei und exklusiv vor der TV-Ausstrahlung der neue Film zum Erfurter Schatz in der beliebten Reihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ gezeigt.

Zum Auftakt der neuen Staffel der „Geschichte Mitteldeutschlands“ und vor dem Sendetermin der Erfurter Folge am 7. August um 20.15 Uhr laden die Landeshauptstadt Erfurt und der Mitteldeutsche Rundfunk ein ins Herz der Altstadt – den Kulturhof zum Güldenen Krönbacken, Michaelisstraße 10. Einlass ist ab 19.30 Uhr, die Vorstellung beginnt um 20 Uhr.
Achtung: Bei Regenwetter findet die Veranstaltung im Rathausfestsaal statt.

Nach dem Film bitten Dr. Claudia Schreiner – Leiterin der MDR-Hauptredaktion Geschichte, Gesellschaft und Natur, Gabriele Rose – Autorin und  Regisseurin dieser Folge von „MDR Zeitreise. Geschichte Mitteldeutschlands“  sowie Dr. Maria Stürzebecher – Kunsthistorikerin und Erfurter UNESCO-Beauftragte, zum Filmgespräch. Maria Stürzebecher ist im Film zudem als Expertin zu sehen. Gabriele Rose wird in ihrer mitreißenden Art spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Dokumentation geben können. Nach dem Film besteht die Möglichkeit, den Abend im Gespräch mit den Machern des Films ausklingen zu lassen.

Der „Erfurter Schatz“ wurde 1998 bei Bauarbeiten in der Michaelisstraße gefunden. Er umfasst unter anderem mehr als 700 gotische Goldschmiedearbeiten, über 3.000 Silbermünzen und einen einzigartigen jüdischen Hochzeitsring. Verborgen wurden die wertvollen Stücke vom jüdischen Kaufmann Kalman von Wiehe. Der Film zeichnet sein Schicksal und das der jüdischen Gemeinde von Erfurt nach, die bei einem Pogrom im März 1349 brutal vernichtet wurde. Gedreht wurde im Frühjahr an Originalschauplätzen in Erfurt und unter der Mitwirkung zahlreicher Erfurter.

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