Freistaat fördert Landesausstellung in Gotha

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Die am kommenden Wochenende zeitgleich an zwei Standorten beginnende Thüringer Landesausstellung mit thematischem Schwerpunkt zum Ernestiner-Geschlecht wird vom Freistaat mit einer hohen sechsstelligen Summe für Gotha gefördert. Darüber informiert Matthias Hey, Gothaer Abgeordneter des Thüringer Landtages.

„Für die große Landesausstellung, die auf Schloss Friedenstein präsentiert wird, werden 700.000 Euro bereitgestellt“, so Hey. Die Landesausstellung 2016 unter dem Titel „Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa“ wird am kommenden Sonnabend im Rahmen eines Festaktes in Weimar und Gotha eröffnet. Dabei finanziert der Freistaat beide Ausstellungen in den Residenzstädten zu gleichen Teilen.

„Es stehen jeweils rund eine dreiviertel Million Euro zur Verfügung, und Gotha wird mit der exakt gleichen Summe wie Weimar gefördert – das ist ein gutes und deutliches Signal und zeigt das neue Selbstverständnis, mit der die Kunstschätze Gothas mittlerweile im Freistaat anerkannt werden“, freut sich Hey.

Die diesjährige Landesausstellung widmet sich der fürstlichen Dynastie in Weimar unter dem Aspekt der Wechselwirkung zwischen Ernestinern mit Religion und Wissenschaft, während in Gotha der Schwerpunkt auf den Künsten und vor allem auch der ausgeklügelten Heiratspolitik liegt.

„Nach wie vor verblüfft alle historisch interessierten Gäste der Stadt, dass das Gothaer Herzogtum einen Zaren, eine Zarin, einen Kaiser, zwei Kaiserinnen, 24 Könige und 11 Königinnen hervorbrachte“, weiß Matthias Hey, der in seiner Freizeit als Gästeführer tätig ist und der Landesausstellung viele neugierige Besucher wünscht. „Neben der Förderung des Freistaats würde es mich natürlich besonders stolz machen, wenn wir die Gästezahlen der Cranach-Ausstellung erneut erreichen: In Gotha gab es 52.000 Besucher, in Weimar 46.000“, so Hey.

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