Gothaer Friedensgespräch „Soll und Haben“

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Am Montag, dem 13. Juni 2016, findet um 16 Uhr im Kulturhaus das Gothaer Friedensgespräch „Soll und Haben“ statt. Im Mittelpunkt des Gespräches steht diesmal der deutsche Journalist, Schriftsteller und Theaterautor Gustav Freytag, dessen Werke zu den meistgelesenen Büchern des 19. Jahrhunderts gehören. Zweihundert Jahre nach Freytags Geburt haben seine Schriften nichts von ihrem kritischen Zeitgeist verloren. Mit ihnen lädt er dazu ein, ein ganzes Jahrhundert kontrovers zu diskutieren.

 

Gustav Freytag ist in Gotha allgegenwärtig. Sein Wohnhaus wird liebevoll restauriert, in seinem Gartenhaus, saniert auf Initiative der Gothaer Kulturstiftung, betreuen die Freunde der Heimatgeschichte Siebleben e. V. ein Museum, ein Gymnasium und eine Straße tragen seinen Namen. Das Gothaer Friedensgespräch 2016 will, angelehnt an Gustav Freytags großes Werk „Soll und Haben“, dazu inspirieren, selbst zu erkennen was wichtig ist. Höhepunkte der Veranstaltung werden die Festansprache von Publizist, Jurist und Fernsehmoderator Dr. Dr. Michel Friedmann, eine kleine Lesung von Journalist und Kabarettist Ulf Annel sowie zeitgenössische musikalische Unterhaltung durch Jens Goldhardt und Michael Hochreiter sein.

 

Das Gothaer Friedensgespräch wurde auf Initiative von Oberbürgermeister Knut Kreuch 90 Jahre nach der Bombardierung Londons erstmals im Jahr 2007 veranstaltet. Im Jahre 2009 standen der Beginn des Zweiten Weltkrieges und die Einweihung des Denkmals für Josef Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha, im Mittelpunkt. 2014 wurde mit dem Gothaer Friedensgespräch dem Wirken von Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner gedacht.

 

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