Anja Siegesmund und Jennifer Schubert, Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Thüringen, unterstützen die Proteste gegen den Aufmarsch der Neonazis am 13. Februar 2012 in Dresden.
„Wir dürfen es nicht dulden, dass die Neonazis die Bombardierung von Dresden im Zweiten Weltkrieg für ihre Zwecke missbrauchen. Es ist wichtig, dieser menschenverachtenden Ideologie entgegenzutreten und für unsere Demokratie einzustehen“, so Jennifer Schubert.
Mit dem Aufmarsch im Februar versuchen Neonazis seit Jahren, an die Bombardierung im Februar 1945 und den damit einhergehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. „Die erschreckende Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) hat deutlich gemacht, dass jahrelang nicht entschieden genug gegen Rechtsextremismus vorgegangen wurde“, so Schubert weiter.
„Von der sächsischen und thüringischen Landesregierung gab es viele falsche Signale. Bei der Strafverfolgung der Rechtsterroristen wurden seitens des Thüringer Verfassungsschutzes eklatante Fehler gemacht. Gleichzeitig laufen Verfahren gegen zivilgesellschaftliche Vertreter, die sich den Neonazis aktiv in den Weg stellen. Daher ist es in diesem Jahr wichtiger denn je, Gesicht gegen Rechts zu zeigen“, unterstreicht Anja Siegesmund.
Die Abgeordneten der bündnisgrünen Landtagsfraktion werden sich an dem „Täterspurengang“ am 13. Februar beteiligen und stellen dafür einen Bus nach Dresden, der auch in Jena hält. Auf den wenigen freien Plätzen des Fraktionsbusses werden gern noch TeilnehmerInnen zum „Täterspurengang“ mitgenommen. Anmeldungen unter: info@gruene-fraktion.thueringen.de























