"Huch, dann biste wohl beides?!"

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Geschlechter jenseits eindeutiger Männlichkeiten und Weiblichkeiten werden häufig ignoriert,
nicht berücksichtigt und sozial nicht anerkannt. Ihre Existenz löst noch immer
Verwunderung, Faszination, Verunsicherung und Ablehnung aus. Außerdem sind sie
heteronormativen Diskriminierungen und Gewaltwiderfahrnissen ausgesetzt.

In dem Vortrag, der am 22.Mai im Rahmen des Idahot* Jenas im Campus der Friedrich
Schiller Universität Jena (Carl Zeiss Str 3, Seminarraum 309) stattfindet, werden
ausgewählte DiskriminierungsC und Gewaltwiderfahrnisse ‚geschlechtlich nonkonformer‘
Personen dargestellt und analysiert: Warum ist es für einige Interviewpartner_innen „ekelig,
bewundert zu werden“? Warum werden Szenen zu ambivalenten Orten der Begegnungen?
Und welche Rolle spielt die Figur der Täuschung in dem Ganzen? Die Referentin präsentiert
Ergebnisse aus ihrem laufenden qualitativen Dissertationsprojekt, für das sie 22
‚geschlechtlich nonkonforme‘ Personen zum Thema befragt hat.

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