Johanniter bereiten sich mit qualifiziertem Personal auf die bevorstehende Sanitätsdienst-Saison vor 

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Ob Rockkonzert, Marathon, Stadtfest oder Motocross – wenn viele Menschen zusammenkommen, kann es kleine und größere Notfälle geben. Ob sich ein Kind das Knie aufschürft, ein begeisterter Fan in Ohnmacht fällt oder einem Marathonläufer die Luft ausgeht – wenn es auf Minuten ankommt, leisten die freiwilligen Helfer vom Sanitätsdienst der Johanniter schnelle Hilfe. 

Um auch bei der bevorstehenden Outdoor- und Veranstaltungssaison für die medizinische Versorgung der Teilnehmer und Besucher bestens vorbereitet zu sein, üben die 20 Mitglieder der Ortsgruppe Gotha einmal im Monat den Ernstfall. Obwohl alle Frauen und Männer bereits über eine Ausbildung zum Rettungssanitäter, Rettungsassistenten bzw. Notfallsanitäter verfügen, üben sie in ihrer Freizeit regelmäßig die Grundlagen des Rettens an praxisnahen Beispielen. Auf dem Plan stehen Themenfelder wie Bewusstsein, Atmung, Kreislauf, Verletzungen und besondere Notfälle. „Qualifizierte und erfahrene Einsatzkräfte stehen bei uns an erster Stelle, wenn es um die medizinische Versorgung von verletzten oder verunfallten Personen geht! Deswegen werden die freiwilligen Helfer bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. sorgfältig ausgebildet und für ihre Einsätze gut ausgerüstet“, betont Chris Zabel, Leiter des Johanniter-Sanitätsdienstes.

Mit 20 erfahrenen Mitgliedern verfügt die Ortsgruppe über eine große Anzahl an ehrenamtlichen Helfern – die nicht nur im Landkreis Gotha, sondern auch im Wartburgkreis sowie im Unstrut-Hainich-Kreis im Einsatz sind. Je nach Besucherzahl und Gefahrenpotential stellt Chris Zabel das für die Veranstaltung benötigte Personal und die erforderlichen Fahrzeuge. „Falls notwendig, sind unsere Rettungskräfte rund um die Uhr für die Veranstalter im Einsatz – auch unter schwierigsten Bedingungen, wie beispielsweise in dichtem Gedränge bei einem Musikfestival mit tausenden Menschen“, erklärt der Johanniter. Die Erstversorgung der Patienten übernimmt die Hilfsorganisation direkt vor Ort oder in sogenannten Unfallhilfsstellen. Wenn nötig, organisieren die Johanniter auch die Beförderung in ein geeignetes Krankenhaus. Kommt es zu einer Katastrophe, bei der eine große Anzahl von Betroffenen der medizinischen und sozialen Betreuung bedarf (z.B. Überschwemmung, Zugunglück etc.), steht der Sanitätsdienst auch den Katastrophenschutz-Einheiten zur Seite.

Für Anfragen von Veranstaltern und Interessenten stehen die Johanniter in der Geschäftsstelle Creuzburg gern telefonisch unter 036926 7109-0 zur Verfügung.

 

(Beitragsbild: Paul (Mitte) und Anna (re.) überprüfen das Bewusstsein einer verunfallten Person durch deutliche Ansprache und vorsichtiges Rütteln an den Schultern. Ausbildungsleiterin Viola Köllner (li.) gibt wertvolle Tipps. Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe / Anne-Katrin Windisch)

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