Kein Erfolg für die Jenaer Basketballer an der Pegnitz

0
1299

Weniger erfolgreich als erhofft mussten die Spieler von Science City Jena am Samstag das Spielfeld in Nürnberg verlassen. Mit 93:86 unterlagen die Saalestädter den Franken, die vor 900 Zuschauern ihren ersten Heimsieg verbuchen konnten. Trotz beherzt aufspielender Jenaer, die im letzten Spielabschnitt die Partie noch einmal eng werden ließen, hatten die Hausherren das glückliche Ende auf ihrer Seite.

Der Nürnberger BC erwischte den besseren Start in die Begegnung und konnte sich bereits im ersten Viertel ein Polster von sieben Zählern erarbeiten. Besonders Martin Ides, der in dieser Phase sechs seiner insgesamt acht Punkte beisteuerte, bereitete den Jenaern Probleme. Bei den Gästen indes war es Jeremy Black, der sein Team am effektivsten im Spiel hielt. 14 Punkte gingen an diesem Abend auf sein Konto und er war damit – gemeinsam mit Tyler Kepkay – erfolgreichster Werfer der Thüringer.

Im folgenden Abschnitt fanden die Hightowers dann geeignete Mittel, um den Rückstand wieder aufzuholen und sich bei einem Zwischenstand von 20:21 erstmals in Front zu spielen. Drei versenkte Dreier in Folge trugen dazu bei: Eric Vierneisel, Tim Schwartz und Tyler Kepkay waren es, die für Science City trafen. Doch schon nach kurzer Zeit eroberten die Franken die Führung zurück. Will Chavis – mit 25 Punkten Topscorer des Abends – und Ryan DeMichael (21 Punkte) spielten dabei die auffälligste Rolle und waren von der Defensive der Gäste nicht zu stoppen. 49:38 war dementsprechend der Zwischenstand, bei dem es in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Nürnberger nahtlos an ihre Leistungen aus der ersten Halbzeit an, so dass die Saalestädter über lange Strecken einem zweistelligen Rückstand hinterher liefen. Eine mäßige Trefferquote aus dem Feld und die ausbaufähige Reboundarbeit verhinderten, dass die Hightowers den Abstand zu verringern vermochten: Bei 36 Wurfversuchen jenseits der Dreierlinie, fanden nur 13 ihr Ziel, und während die Nürnberger 36 Rebounds sammeln konnten, brachten es die Jenaer lediglich auf 22.

Dennoch wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend. 47 Sekunden vor Spielende waren es allein drei Zähler, die zwischen beiden Teams lagen. Die Franken behielten jedoch die Nerven und wieder einmal war es Will Chavis, der für sein Team die Verantwortung übernahm: Vier Freiwürfe schickte er in den letzten Zügen der Partie durch die Reuse, so dass die Thüringer am Ende das Nachsehen hatten.

Jenas Coach Georg Eichler sagte nach der Begegnung: „Leider konnten wir heute die Verteidigungsleistung der letzten Spiele nicht wiederholen. Wir mussten mehrmals einen zweistelligen Rückstand aufholen und hatten im letzten Viertel die Chance das Spiel noch zu gewinnen, dann jedoch offensiv nicht das nötige Glück im Abschluss! Nürnberg ist eine sehr starke Mannschaft, wir haben uns heute zu viele Fehler geleistet, um das Spiel zu gewinnen.“

Diese Fehler auszubessern, wird das Ziel der nächsten Trainingswoche sein. Kommenden Samstag gibt es in Lobeda-West das nächste Aufeinandertreffen vor heimischer Kulisse. Dann ist ab 19 Uhr die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen zu Gast in Jena.

Franziska Staupendahl