Unglaubliche Szenen gestern Abend auf der A 9 an der Bayerischen
Landesgrenze. Ein Lkw parkt auf dem rechten Fahrstreifen mitten auf der
Autobahn.
Der Fahrer scheint zu schlafen. Die ebenfalls alarmierten
Beamten der Bayerischen Polizei sind zu erst vor Ort. Nachdem sie den
Fahrer geweckt haben, startet dieser den Motor und fährt plötzlich los – und
zwar in Schlangenlinien. Um einen Unfall zu vermeiden, wird der
nachfolgende Verkehr hinten dem Lkw zurück gehalten. Der Fahrer reagiert
nicht auf Anhaltesignale der Polizei. Mit mehreren Streifenwagen können die
Bayerischen und Thüringischen Polizisten den Lkw schließlich anhalten. Als
die Beamten die Fahrertür des Lkws öffnen, fällt der unter Alkoholeinfluss
stehende Fahrer aus dem Führerhaus und muss von einem Beamten
aufgefangen werden. Selbst stehen konnte der Mann nicht mehr. Da der
Fahrer die Bremsen an seinem Lkw nicht angezogen hat, rollt der Lkw
rückwärts gegen einen Streifenwagen, der dabei leicht beschädigt wird.
Ein Atemalkoholtest bei dem 46-jährigen lettischen Fahrer ergibt 2,34
Promille. Die Nacht verbringt der Mann in der Ausnüchterungszelle der
Polizei.






















