Netz sicherer Anlaufpunkte für Kinder erweitert

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Fliesenstudio Arnold

Die Anzahl der Zufluchtsorte, die Kinder in Bedrängnis aufsuchen können, wird am Donnerstag (13. September) erweitert: Am Landratsamts-Dienstgebäude in der Eisenacher Straße 3 in Gotha (Schulverwaltungs- und Gesundheitsamt) bringen Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments den Safe-Point-Aufkleber an, der das Haus als sichere Anlaufstelle ausweist.

In den nächsten Tagen folgen das Hauptgebäude in der 18.-März-Straße, das Jugendamt in der Humboldtstraße, das Dienstgebäude in der Mauerstraße (Sozialamt und Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt) sowie die Kreismusikschule Louis Spohr in der Helenenstraße und die Kreisvolkshochschule in der Schützenallee. Mit der Teilnahme der Ämter erhöht sich die Anzahl der Anlaufstellen in der Residenzstadt schlagartig. „Wir wollen hier ein Zeichen setzen und die Aktion Safe-Point aktiv begleiten“, erklärt Sozialdezernent Thomas Fröhlich das Anliegen der Verwaltung. „Denn es ist wichtig, dass Kinder wissen, wo sie Hilfe in Anspruch nehmen können, wenn sie sich unterwegs bedroht fühlen sollten.“ Um im Ernstfall rasch helfen und trösten zu können, wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sekretariate und Empfangsräume entsprechend eingewiesen.

Forderung der Kinder und Jugendlichen umgesetzt

Den Startschuss für das Projekt gaben Mitglieder des städtischen Jugendforums und des Kinder- und Jugendparlaments des Landkreises Gotha bereits Mitte März; sie brachten die Aufkleber an den Fahrzeugen der Thüringerwald- und Straßenbahn an. Die Idee kam übrigens aus den Reihen der Kinder und Jugendlichen selbst; sie konnte nun dank Unterstützung des Kreisjugendamts über das Projekt Sabaki realisiert werden.
Mit der Teilnahme der öffentlichen Gebäude soll die Initiative längst nicht beendet sein: Ziel ist es, ein Netzwerk verschiedener Partner und Anlaufpunkte im gesamten Landkreis zu etablieren und – auch vor dem Hintergrund des neuen Bundeskinderschutzgesetzes – eine Kultur des Hinschauens und Helfens entwickeln. Wer sich an der Safe-Point-Initiative beteiligen möchte, kann sich bei Frau Heinrich unter der Telefonnummer 03621 214-333 oder per E-Mail unter jugend@kreis-gth.de melden.

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