Notdienstapotheke über 22 8 33 finden

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Thüringens Apotheker leisten auch an Silvester und Neujahr Notdienst. Die nächste Notdienstapotheke lässt sich über die bundeseinheitliche mobile Notdienstnummer 22 8 33 finden. Die Landesapothekerkammer weist deshalb auf den bundesweiten Service hin.

„Die nächstgelegene Notdienstapotheke lässt mithilfe der kostenlosen Festnetznummer 0800 00 22 8 33 finden. Zudem hängt in jedem Apothekenschaufenster eine Liste der nächsten dienstbereiten Apotheken mit den entsprechenden Kontaktdaten aus“, berichtet Danny Neidel, Geschäftsführer der Landesapothekerkammer Thüringen. Auch im Internet ist die nächste Notdienstapotheke sowohl über das Patienteninformationsportal www.aponet.de als auch dem Internetauftritt der Landesapothekerkammer unter www.lakt.de zu finden.

Per Handy kann man einfach die 22 8 33 anrufen, die Ansage des Notdienstes auswählen (oder tagsüber alle Apotheken in der Nähe), und die entsprechende Postleitzahl angeben (max. 69 Cent/Minute). Nach Ansage der vier nächstgelegenen Notdienstapotheken kann man sich zwei davon auch (gegen Gebühr) als SMS schicken lassen. Eine weitere Möglichkeit ist es, „apo“ per SMS an die 22 8 33 zu schicken, dann eine zweite SMS mit der Postleitzahl des Standorts zu senden bzw. je nach Handytyp seine Zustimmung zur Lokalisierung zu geben (max. 69 Cent/SMS). Bei internetfähigen Handys lässt sich www.22833.mobi eingeben, für iPhones und Android-Handys eine passende „App“ finden.

„Die Landesapothekerkammer Thüringen ist für die Einteilung der Apotheken in den Notdienstplan zuständig“, berichtet Neidel. Nachts und feiertags sind bundesweit rund 2.000 Apotheken jederzeit dienstbereit. „In Thüringer versorgen rund 50 Apotheken die Patienten am Silvesterabend und an Neujahr“, so der Apotheker. Mehr als 20.000 Patienten kommen jede Nacht in die Apotheken. Insgesamt werden mehr als sieben Millionen Arzneimittel pro Jahr außerhalb der regulären Öffnungszeiten an Patienten in Deutschland abgegeben. „Besonders wichtig ist der Nacht- und Notdienst für Kinder und ihre Eltern, was sich am überdurchschnittlichen Anteil der von Kinderärzten ausgestellten Rezepte ablesen lässt“, so Neidel abschließend.

MSB Kommunikation