OBM soll höhere Landesförderung aushandeln

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Die CDU Jena unterstützt den Jenaer Oberbürgermeister bei seinen Bemühungen um eine Fortsetzung der Landesförderung für die Philharmonie Jena und das Theaterhaus. Ende 2012 läuft die Vereinbarung über die Kofinanzierung Thüringer Theater und Orchester durch den Freistaat aus. Die Landesregierung ließ in der letzten Woche erkennen, dass sie bereit sei, ihren Zuschuss für das Theaterhaus zu erhöhen, nicht jedoch für die Philharmonie. Das ist bei der starken Präsenz Jenaer Politiker im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur schwer zu verstehen.

„Die CDU Jena fordert eine stärkere Beteiligung des Freistaats Thüringen an der Finanzierung der Philharmonie Jena. Sie ist aus dem Kulturleben der Stadt nicht wegzudenken, hat Bedeutung z. B. auch für die Hochschule für Musik Weimar und prägt das Kulturleben weit über Jena hinaus, mindestens ebenso stark wie das Theaterhaus.“, so Dr. Hans-Martin Moderow, Sprecher des Arbeitskreises Kultur der CDU Jena. Das Orchester müsse deshalb wenigstens eine vergleichbare Steigerung wie das Theater erhalten. „Wir fordern hier eine Gleichbehandlung. Es kann nicht angehen, die verschiedenen Kulturinstitutionen in dieser Weise gegeneinander auszuspielen.“, betont Jenas Bürgermeister und Sozialdezernent Frank Schenker.

Der Vergleich mit dem unterfinanzierten Gothaer Orchester, der in der Presse zu lesen war, ist nicht zielführend und unzutreffend. In Jena wurde die Arbeit des Orchesters bereits effektiver gestaltet, zur neuen Spielzeit tritt eine Preiserhöhung in Kraft. Man kann nicht nur bei der Philharmonie nach der Eigenfinanzierung fragen. „Ziel der Jenaer Kulturpolitik muss es sein, alle Stellen bei der Jenaer Philharmonie wieder besetzen zu können. Das zweitgrößte Thüringer Orchester darf in seiner Bedeutung nicht gefährdet werden. Die Philharmonie hat ihre Hausaufgaben gemacht.“, so Moderow abschließend.


Publiziert am: 31.05.2011, 10:35

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