Politikwissenschaftler der Uni Jena als Gastprofessor an neu gegründetes italienisches Forschungsinstitut berufen

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Das neu gegründete Gran Sasso Science Institute (GSSI) im italienischen L’Aquila hat Prof. Dr. Ulrich Hilpert von der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Gastprofessor berufen.

Das GSSI ist ein Forschungsinstitut mit Doktorandenschule, das zu Beginn des aktuellen Wintersemesters den Lehr- und Forschungsbetrieb in den Fachgebieten Physik, Mathematik, Informatik und Sozialwissenschaften aufgenommen hat. Der Jenaer Politikwissenschaftler wird in den kommenden Jahren im internationalen Doktorandenprogramm „Urban Studies“ (Urbanistik/Stadtforschung) des GSSI lehren.

 

„Hier ist ein ganz neues Konzept realisiert worden, das sich die Lehrenden besonders stark extern und auf der Grundlage ihrer internationalen Reputation auswählt. So trifft man beim Aufenthalt in L’Aquila auf beides: internationale Kollegen und international ausgewählte Doktoranden – eine tolle Situation!“, freut sich Prof. Hilpert.

Der Politikwissenschaftler, der neben seiner Tätigkeit an der Jenaer Universität bereits zahlreiche Lehraufträge an renommierten Forschungseinrichtungen in Europa und den USA innehat, plant für das erste Jahr des Doktorandenprogramms eine mehrtägige Blockveranstaltung. Dabei werden seine eigenen Forschungsarbeiten im Mittelpunkt stehen: Prof. Hilpert gehört international zu den führenden Fachleuten für Innovations- und Strukturpolitik sowie für die sozio-ökonomische Entwicklung von Metropolen und regionalen Verbünden.

 

Mit dieser Expertise wird sich Prof. Hilpert nun erneut in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses engagieren. Gerade ist der erste Jahrgang des Doktorandenprogramms zur Stadtforschung des GSSI mit zehn Studierenden aus ganz Europa gestartet. Das Programm setzt einen Schwerpunkt auf die empirische Forschung zu politikwissenschaftlichen Fragestellungen.

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