Prof. Dr. Hermann Funk von der Universität Jena zum Beiratsvorsitzenden der Deutschen Auslandsschulen gewählt

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Das Beherrschen der deutschen Sprache ist für eine gelungene Integration, vor allem für Fachkräfte und Studierende aus dem Ausland, unabdingbar.

Auch deshalb fördert die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) auf der Grundlage des Auslandsschulgesetzes im Auftrag des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland die Schularbeit im Ausland. Das betrifft nicht nur die deutschen Auslandsschulen, die alle deutschen Schulabschlüsse anbieten, sondern die inzwischen mehr als 1.000 PASCH-Schulen (Schulen: Partner der Zukunft), die DSD-Schulen (Deutsches Sprachdiplom) im Ausland und die Schulen mit erweiterten Deutschabteilungen in Osteuropa, die personell und finanziell gefördert werden. In Bezug auf die Auslandsschulen spricht man oft vom 17. Bundesland – etwa in der Größenordnung von Rheinland-Pfalz. Beraten wird die ZfA dabei vom Wissenschaftlichen Beirat, zu dessen Vorsitzenden Prof. Dr. Hermann Funk (Foto) von der Universität Jena nun zum zweiten Mal gewählt wurde. Zusammen mit dem 12-köpfigen Gremium unterstützt der Lehrstuhlinhaber für Methodik und Didaktik Deutsch als Fremd- und Zweitsprache die ZfA in allen Fragen der Qualität und der Planung des Unterrichtes in den Auslandsschulen.

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates legen gemeinsam mit den ZfA-Pädagogen ihre Schwerpunkte für die kommenden drei Jahre fest: Qualitätsmanagement in allen Schulformen, Berufliche Bildung, Fachunterricht auf Deutsch sowie Deutsch als Fremdsprache in Kindergärten und Grundschulen.

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