Reaktionen Wahlkampfaktion "Danke Tankred"

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Mit Unverständnis und Verwunderung hat der Gothaer SPD-Kreisverband die Kritik des Bundestagsabgeordneten Schipanski über die Wahlkampfaktion „Danke Tankred“ registriert.

Schipanski forderte dabei den Kreisverband auf, statt mit „Schmähkritik“ einen fairen Wahlkampf zu führen und sich mit inhaltlichen Positionen seiner politischen Arbeit im Bundestag zu befassen. „Genau dies wollen wir ja mit unserer Aktion bezwecken“, verweist der stellvertretende Kreisvorsitzende Uwe Walther auf die im Internet gestartete Kampagne.

Unter www.danke-tankred.de werde lediglich das Abstimmverhalten des Abgeordneten bei wichtigen bundespolitischen Entscheidungen dargestellt. „So verstehen wir einen sachbezogenen Wahlkampf, der sich an der Arbeit des Kandidaten im Parlament orientiert“, führt Walther weiter aus. Den Vorwurf, lediglich Schmähkritik statt sachlicher Argumente vorzubringen, weist er dabei von sich. „Eine Schmähkritik ist eine Äußerung, durch welche eine Person verächtlich gemacht werden soll. Das ist hier absolut nicht der Fall – und deshalb ist der Vorwurf nichts weiter als Ablenkung“, betont er.

Schipanski solle, wenn es ihm um sachliche Argumente ginge, beispielsweise den Bosch-Mitarbeitern im Wahlkreis erklären, weshalb er im Bundestag gegen eine weitere Förderung der Thüringer Solarindustrie gestimmt habe, „auf diese Kritik hat er bis heute nicht reagiert“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD.