Anna Matteucci lebt und arbeitet in der Nähe von Urbino in Mittelitalien.
Schon in jungen Jahren entdeckte sie Ihre Leidenschaft zu Kunst und zur Geschichte ihrer Stadt, die in der Renaissance ihre Blütezeit erlebte. Matteucci wurde in dem für die Region typischen, traditionellen Handwerk der Majolika Keramikmalerei ausgebildet und fand Ende der 1990er zur Malerei. Ihr Werk zeichnet sich durch die Verwendung klassischer Techniken, wie der Ölmalerei, aus, die sie mit Blattgold aber auch mit Abfallmaterialien wie Stoff- und Papierfetzen, Spitze, Glassplittern oder Kaffeesätzen überlagert. Am prägendsten für ihre Entwicklung vom klassischen Ölgemälde zur Collage mit Abfallmaterialien ist die Zusammenarbeit mit dem Arte Povera Vertreter Pier Paolo Calzolari in den vergangen fünf Jahren. In Matteuccis Bildern verbindet sich die Formensprache der traditionellen italienischen Keramikmalerei mit neuen Stilmitteln der bildenden Kunst auf einzigartige Weise. Ein Grundmotiv ihrer Arbeiten ist der Kampf von Gut und Böse. Eine Ausdrucksform für dieses Thema findet die Künstlerin in der Darstellung von Rittern und Engeln.
Anna Matteucci ist auch schriftstellerisch tätig. In Italien erschienen bislang zwei historische Kriminalromane, deren Handlung im Urbino der Renaissance angesiedelt ist.
Begleitend zur Ausstellung findet folgende Abendveranstaltung in der Villa Rosenthal statt:
Diavortrag am 15. März 2012, 19:00Uhr
„Urbino cittá d’arte / Urbino, die Kunststadt.
Ein Spaziergang in der idealen Stadt der Renaissance“
Dr. Francesca Bravi, Universität Kiel
Außerdem sind unter Anderem die folgenden Veranstaltungen geplant:
Künstlergespräch mit Anna Matteucci, sowie Präsentation weiterer Werke,
und eine deutsch-italienische Lesung eines Renaissance Schriftstellers.
Ausstellung in der Villa Rosenthal
in Zusammenarbeit mit Italjenissima e.V.
10. Februar bis 27. April 2012
Eintritt frei
Öffnungszeiten Mo-Fr 13-17 Uhr





















