Guten Tag, liebe Leser!
Kennen Sie das – Sie hatten ein paar Tage frei, eine wunderschöne Zeit verbracht, müssen wieder arbeiten und sind völlig neben der Spur? Nach fünf Tagen an der Ostsee fällt es mir unglaublich schwer, mich auf meine Zeilen zu konzentrieren. Der Blick schweift ab, der Kopf ist denkträge, die Finger sind tippmüde und die Löschen-Taste wird rege gebraucht, sofern ich meine eigenen Fehler überhaupt finde.
Ich erinnere mich an einen Artikel im „Modern Living“. Demnach sinkt nach drei Wochen purem Nichtstun der Intelligenzquotient (IQ) um 20 Punkte. Das Magazin beruft sich auf den Psychologen Siegfrid Lehrl aus Erlangen. Der trägheitsbedingte Intelligenzverlust sei größer als der Abstand eines durchschnittlichen Studenten-IQ zum Durchschnitts-IQ der Bevölkerung. Mindestens zweimal pro Tag sollte das Gehirn auch im Urlaub auf Trab gebracht werden. Für dieses Training schlägt der Experte Spiele wie Bridge, Schach oder Mühle vor. Sehenswürdigkeiten und Museen zu besichtigen oder ein Buch zu lesen lässt der Psychologe hingegen nicht gelten. Dabei werde zwar die Wahrnehmung, nicht aber das Denken geübt.
Ich muss gestehen: Nichts IQ-förderndes kann ich nachweisen. Strand, Museen, lecker Essen, mit den Zwergen spielen … Nicht mal zu einem guten Buch konnte ich mich motivieren, aber es lag zumindest auf dem Tisch. Da kommt mir der Tagesdienst heute gerade recht, so starte ich gelassen mit diesem in den Tag. In der Gothaer Internetzeitung finden Sie, täglich aktualisiert, die neuesten Meldungen des Tages aus Gotha und dem Landkreis. Rainer Aschenbrenners Wort zum MUTwoch ist wieder zum Schmunzeln und sehr lesenswert und mehr von der Ostsee (Wohin auf einem Familienurlaub?) lesen Sie in meinem Blog am Freitag.
Eine schwungvolle zweite Wochenhälfte wünschen Ihnen






















