Guten Tag, liebe Leser,
ich will es an dieser Stelle schon schreiben: Eigentlich mag ich Uli Hoeneß. Der Bayern-Präsident war mir sympathisch, trotz der Steuer-Geschichte mit allem Drum und Dran.
Bis gestern: Unabhängig davon, dass der ehemalige Präsident des FC Bayern München bei der Präsidentenwahl des Vereins seine Sicht der Dinge verkündete, meine ich doch, dass etwas mehr Zurückhaltung gut getan hätte.
Es war Uli Honeß, der der Öffentlichkeit Steuern in Höhe von 30 Millionen Euro vorenthielt. Das ist eine Straftat – und das ist richtig so. Oder glaubt hier jemand, dass sich unsere Schulen, Bilbiotheken etc. von Luft finanzieren lassen. Um zwei Beispiele zu nennen.
Genau deshalb wurde er verurteilt, zurecht. Und was sagt Hoeneß: Er wolle dem Gericht keinen Vorwurf machen – „die machen auch nur ihren Job“.
Eben!























