Trianel GmbH rechnet mit einer Investition von mindestens 500 Mio. Euro.

0
1253
Fliesenstudio Arnold

Das geplante Pumpspeicherwerk an der Schmalwassertalsperre Tambach-Dietharz wird Donnerstagabend, 19. Januar, den Mitgliedern der Kreistags-Ausschüsse für Umwelt sowie Bau, Wirtschaftsförderung und Verkehr vorgestellt.

Landrat Konrad Gießmann hat die Kreistagsmitglieder und sachkundigen Bürger zu einer Präsentation der Trianel GmbH eingeladen, die das Multimillionenprojekt im Thüringer Wald verwirklichen will. „Bei einem Großprojekt wie diesem ist es wichtig, möglichst früh Multiplikatoren und Mandatsträger mit einzubeziehen“, begründet Gießmann seinen Vorschlag. Er begrüßt zudem die offene Kommunikationsstrategie des Unternehmens, das bereits in diesen Tagen in Bürgerversammlungen sowie in Stadt- und Gemeinderäten das Vorhaben präsentiert. „Es ist wichtig, möglichst alle Beteiligten und Betroffenen umfänglich über Chancen und Auswirkungen aufzuklären, damit eine fundierte Meinungsbildung möglich wird“, so Gießmann. Denn Großprojekte wie dieses benötigten im Vorfeld ihrer Realisierung immer den Rückhalt der Bevölkerung – der nur gewonnen werden könne, wenn vorab umfassende Aufklärung betrieben werde. „Trianel hat den Standort im Landkreis Gotha als einen der besten Speicherstandorte Deutschlands identifiziert“, so Trianel-Projektleiter Markus Hakes. Dieses Potenzial für die Region mit der Region zu erschließen, sei nun die große Aufgabe.

Die Trianel GmbH ist das größte Netzwerk kommunaler Stadtwerke in Deutschland. Über 50 Gesellschafter nutzen Trianel, um kostengünstig Strom und Gas zu beschaffen und Kraftwerksprojekte zu entwickeln. Ziel des Stadtwerkeverbunds ist es, die Stadtwerke auf diese Weise unabhängiger zu machen von der Marktmacht der großen Energiekonzerne. Das Pumpspeicherwerk an der Talsperre Schmalwasser kann nach aktuellem Planungsstand eine Leistung von deutlich über 500 Megawatt erreichen. Trianel rechnet mit einer Investition von mindestens 500 Mio. Euro.

Fliesenstudio Arnold