Umkämpfter 3:0-Erfolg in Markkleeberg

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Die Gothaer überstanden zuerst einen Reifenplatzer auf der Autobahn zum Glück unbeschadet und gewannen anschließend, davon relativ unbeeindruckt, das Regionalligaduell bei der TSG Markkleeberg von 1903 mit 3:0 (21; 23; 21).

Es hätte böse enden können, als auf der Fahrt zum Spielort an einem der Kleinbusse bei Tempo 130 ein Hinterreifen seinen Dienst quittierte. Zum Glück aber konnte Marcel Bruns das Fahrzeug auf dem Standstreifen sicher zum Stehen bringen. Dennoch fuhr der Schreck den betroffenen Spielern gehörig in die Knochen. Hinzu kam, dass durch diesen Zwischenfall die Hälfte der Mannschaft verspätet in der Spielhalle eintraf und nur wenig Einspielzeit verblieb.

Es waren also nicht die besten Voraussetzungen, um auch im siebten Saisonspiel ungeschlagen zu bleiben, zumal mit Michael Steuding und Stephan Werner zwei wichtige Spieler fehlten. Auch Zuspieler Christian Franz war erst Stunden zuvor von einem Überseetrip zurückgekommen und entsprechend nur bedingt einsetzbar.

Für den fehlenden Steuding kam Richard Henze in die Anfangsformation und im Zuspiel lief, wie schon in der Vorwoche gegen Unterwellenborn, Markus Braune auf. Neben diesen Beiden begannen gewohntermaßen Marcel Herrmann, Enrico Protze, Marcel Bruns, Carsten Strecker und Libero Marek Reichel.

Gegen Markkleeberger, die gegen Gotha unbedingt ihre Negativserie von vier Niederlagen in Folge beenden wollten und den Gästen in der Vergangenheit schon des Öfteren Probleme bereiteten, begann der VC Gotha relativ unbeeindruckt von den vorausgegangenen Widrigkeiten.

Obwohl nicht alles rund lief und man etliche Male einem Rückstand hinterher spielte, geriet der Favorit nur selten in Gefahr. Selbst einige verständliche Probleme von Henze auf der für ihn ungewohnten Annahmeposition, kompensierte die Mannschaft routiniert. Man stellte den Annahmeriegel um, so dass auch Diagonalangreifer Herrmann phasenweise mit in die Annahme ging.

Die Gastgeber, die mit voller Kapelle, also auch mit dem Ex-Bundesligaspieler Höpfner, antraten, spielten gut mit, bemühten sich aber letztendlich vergebens dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben. Immer, wenn es darauf ankam, waren die Gothaer cleverer und nervenstärker. Auch mehrere Spielerwechsel im 3.Satz, als Björn Bräuner und die beiden Nachwuchsspieler Robert Werner und Eric Burggräf zum Einsatz kamen, führten zwar noch zu einigen Punktverlusten, änderten aber nichts am verdienten Sieg des Tabellenführers.

Entsprechend erleichtert, dass die Reifenpanne auf der Hinfahrt glimpflich ausgegangen war und zufrieden über den Sieg zeigte sich Gothas Trainer. „Dafür, dass die Mannschaft vom Reifenplatzer doch sichtlich geschockt war und wir dadurch auch nur eine kurze Einspielzeit hatten, ist es perfekt gelaufen. Die Mannschaft ist mittlerweile so stabil, dass sie auch mit solchen Widrigkeiten klarkommt“, äußerte er sich anschließend zum Spieltag.

VC Gotha mit: Marcel Herrmann, Enrico Protze, Carsten Strecker, Björn Bräuner, Marek Reichel, Markus Braune, Richard Henze, Marcel Bruns, Christian Franz, Eric Burggräf und Robert Werner

Autor: Wolfgang Mengs

 

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