Vortrag Rosensäle FSU Jena

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Fliesenstudio Arnold

Nur selten hat ein Künstler und Komponist die Zeitgenossen so bewegt wie Franz Liszt, der zunächst als gefeierter Klaviervirtuose zu einem der ersten europäischen Superstars avancierte, der später von Weimar aus das Musikleben seiner Zeit maßgeblich beeinflusste und der als ein mit den niederen Weihen versehener Lehrer und Mentor vielen bedeutenden (und auch weniger bedeutenden) Musikern und Komponisten ein wichtiges Vorbild geworden ist.

Sein Leben war nicht frei von Skandalen, nicht so geradlinig, wie es ein Vorbild vielleicht hätte sein müssen; und doch hat er Spuren hinterlassen, die in verschiedenster Form bis heute nachwirken. Daher lohnt es sich gerade im Jahr seines 200. Geburtstages, den Spuren dieses bewegten Lebens zu folgen und dabei eine auch heute noch faszinierende Künstler-Persönlichkeit kennenzulernen.

Der Referent, Dr. Christoph Meixner, studierte nach dem Abitur am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Regensburg. Mit seiner interdisziplinären Dissertation »Das Musiktheater in Regensburg im Zeitalter des Immerwährenden Reichstages« wurde er 2003 in Weimar/Jena promoviert. Von 2003 bis 2010 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena (Lehrstuhl Prof. Dr. Altenburg) tätig. Seit März 2010 leitet er das Hochschularchiv / Thüringische Landesmusikarchiv Weimar.

Die Veranstaltung beginnt am 22, September um 19 Uhr in den Rosensälen der FSU Jena.

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