Zwei Weimarer Studenten dirigieren in Dresden das MDR Sinfonieorchester

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Im Januar 2013 gewannen zwei Studenten der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar den Dirigierwettbewerb der mitteldeutschen Musikhochschulen in Leipzig: Dominik Beykirch (Hauptfach-Klasse Prof. Nicolás Pasquet und Martin Hoff) mit dem 1. Preis, Daniele Squeo (Hauptfach-Klasse Prof. Gunter Kahlert und Prof. Nicolás Pasquet) mit dem 2. Preis.

Der 3. Preis ging an Daniel Spogis von der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Verbunden mit diesem Erfolg war ein Dirigat des MDR-Sinfonieorchesters, das nun am Donnerstag, 25. Mai 2013 um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Dresdner Musikhochschule stattfindet.

Zunächst leitet der Weimarer Daniele Squeo die sinfonische Dichtung „Don Juan“ aus der Feder von Richard Strauss. Es folgt Haydns Cellokonzert D-Dur Hob. VII:2 unter dem Dirigiat Daniel Spogis‘, Solistin ist Katharina Litschig. Zum Schluss steht wieder ein Student der Weimarer Dirigentenschmiede am Pult der Sinfoniker des Mitteldeutschen Rundfunks: Dominik Beykirch führt das Orchester durch Antonín Dvoráks siebte Sinfonie in d-Moll op. 70. Das Konzert wird mitgeschnitten und am Sonntag, 28. April 2013 um 19:30 Uhr auf MDR FIGARO in der Reihe „Die nächste Generation“ ausgestrahlt.

Dominik Beykirch, geboren 1990 in Thüringen, intensivierte seine musikalische Laufbahn zunächst als Schüler des Hochbegabtenzentrums der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar am Musikgymnasium Schloss Belvedere. Bereits 2005 begann er als Jungstudent eine Ausbildung in den Fächern Orchesterdirigieren und Opernkorrepetition an der Weimarer Musikhochschule.

Dies ermöglichte ihm die Arbeit mit professionellen Orchestern in Weimar, Jena, Nordhausen, Greiz und Marienbad. Nach dem Abitur trat er ein reguläres Studium im Fach Orchesterdirigieren in Weimar in der Klasse von Prof. Nicolás Pasquet und Martin Hoff an. Dominik Beykirch gründete 2012 die „Mitteldeutsche Kammerkantate“ zur Pflege mitteldeutscher Vokal- und Instrumentalmusik. Jüngst wurde er als Stipendiat für Orchesterdirigieren in das Dirigentenforum des Deutsches Musikrats aufgenommen.

Daniele Squeo, geboren 1985 in Terlizzi in Italien, studierte ab 2004 zunächst Klavier, Komposition und Kammermusik am Konservatorium von Monopoli. 2005 gründete er das „Orchestra Stradivarius“ in Molfetta. Ab 2006 folgten verschiedene Dirigierkurse und Assistenzen in Arezzo, Fano, Leipzig und Halle, unter anderem beim Bach-Chor Leipzig und beim Akademischen Orchester in Halle. Seit 2009 studiert Daniele Squeo Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Gunter Kahlert und Prof. Nicolás Pasquet, sammelte inzwischen weitere Erfahrungen mit Orchestern aus Jena, Marienbad, Teplice, Cagliari, Erfurt, Bochum und Essen. Im Oktober 2011 gewann er den „XVIII. Wettbewerb für junge Dirigenten der EU“.

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