Drei Wochen Pause lagen zwischen dem letzten Punktspiel und der Begegenung in Gebesee und damit war die Ungewissheit über die eigene Form groß. Hinzu kam, dass mit dem verletzten Stefan Krech und dem dienstlich verhinderten Martin Wolf zwei Spieler fehlten. Der klare Sieg beendete das Rätselraten und bedeutete gleichzeitig einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. Da nach der laufenden Saison eine völlig neue Staffeleinteilung im Thüringer Volleyball erfolgt, sind bei Saisonschluss lediglich die Teams auf den Plätzen 2-8 auch im nächsten Jahr in der Thüringenliga dabei. Nach dem Sieg haben die Gothaer jetzt schon sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.
Die Gothaer begannen mit Steffen Hüther im Zuspiel, Kai Manitz und Daniel Rößler auf den Außenpositionen, Holger Kühlmann und Bejamin Renkwitz in der Mitte und Konrad Wolf auf der Diagonalposition. Libero war der junge Pascale Baumert. Auf der Bank saßen somit nur noch Alexander Baumert, beruflich bedingt mit Trainingsrückstand und Jürgen Groß. Die Thüringenligavolleyballer des VC Gotha II siegten beim Tabellenletzten VC Blau-Weiß Gebesee mit 3:0 (26;20;17).
Den1. Satz benötigten die Gäste, um ins Spiel zu finden. In diesem Abschnitt wechselten sich, wie so häufig, gute Szenen mit Phasen ohne Punktgewinn ab. Besonders in der Annahme hakte es und auch in der Abstimmung mit dem lange verletzten Neuzugang Rößler lief nicht alles rund.
Doch ab dem 2.Satz lief es wesentlich besser für die Gothaer. Besonders im Mittelblock waren sie jetzt mehrfach erfolgreich, wo sich Renkwitz durch gute Aktionen auzeichnete. Auch mit den Aufschlägen punktete man mehrfach. Der andere Mittelspieler Kühlmann war es dann, der mit einem Blockpunkt nach einer Stunde Spielzeit das Match beendete.
Spielertrainer Steffen Hüther zeigte sich entsprechend zufrieden. „Nach der Wettkampfpause und nicht immer optimalem Training war nicht unbedingt mit diesem Auftreten zu rechnen. Umso mehr hat es mich gefreut, das wir einen klaren Erfolg feiern konnten. Wir haben vor dem Spiel wahrscheinlich länger vor der Halle gewartet, als das Spiel am Ende dauerte. Das waren jedenfalls drei wichtige Punkte zum Klassenerhalt. Zumal jetzt mit den Spielen gegen die Spitzenteams die Wochen der Wahrheit beginnen. Am kommenden Samstag sind wir zum Beispiel beim Staffelfavoriten Erfurter VC krasser Außenseiter.“






















