240 Rettungskräfte bei Ohrdruf im Einsatz

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Die Landespolizeiinspektion in Gothas Schubertstraße. Foto: Rainer Aschenbrenner

Am 7. Mai ab 11.00 Uhr kam es in der Gothaer Straße in Ohrdruf im Bereich einer Entsorgungsfirma für industrielle Abfälle zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei. Dies meldete die Gothaer Polizei in einer Pressemitteilung.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es hier zu einem Gefahrstoffaustritt innerhalb des Gebäudes. Dadurch wurden nach derzeitigem Kenntnisstand mehrere Personen verletzt und mittels Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Bereich um die betroffene Firma wurde temporär abgesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Hinweis der Redaktion: ergänzende Meldung Landratsamt Gotha (7. Mai, 17:26 Uhr)

„Die Maßnahmen am Einsatzort sind beendet. Jetzt geht es für die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an die Nachbereitung.

Zum Hintergrund: In einer Ohrdrufer Firma war am Vormittag ein Gefahrstoff ausgetreten. In der Folge wurden vier Menschen schwer verletzt. 25 weitere Personen werden/wurden im Krankenhaus und ambulant behandelt.
Fast 240 Kräfte waren insgesamt im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.“

Hinweis der Redaktion: Nachbericht des Landratsamtes Gotha (8. Mai, 15:00 Uhr)

Durch einen Gefahrgutunfall in einer Ohrdrufer Entsorgungsfirma sind gestern vier Menschen schwer verletzt worden. 25 weitere Personen mussten im Krankenhaus bzw. ambulant behandelt werden. Unter ihnen befanden sich auch Einsatzkräfte, die aufgrund der Personenrettung sowie der direkten Verletztenversorgung und nach Auftreten leichter Symptome vorsorglich klinisch versorgt wurden.

„Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Familien sowie den Mitarbeitenden des Entsorgungsunternehmens. Wir wünschen ihnen die nötige Kraft, das Erlebte zu verarbeiten und eine schnelle sowie vollständige Genesung“, sagt Landrat Onno Eckert und ergänzt: „Dieser Einsatz zeigt, wie schnell es gehen kann, dass die überwiegend freiwilligen Einsatzkräfte aus dem Alltagstrott in eine große und auch gefährliche Einsatzlage gerufen werden. Durch den schnellen Einsatz vor Ort und die nahtlose Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen konnte eine weitere Ausbreitung der Gefahr verhindert werden. Den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften gilt mein großer Dank.“

Knapp 240 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Psychosozialer Notfallversorgung sowie Einheiten des Katastrophenschutzes und zur überörtlichen Unterstützung aus Erfurt waren gestern im Einsatz. Die Maßnahmen vor Ort liefen bis in die frühen Abendstunden. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

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